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Sei ein Botschafter der Versöhnung – Bibelstudie – besser Leben!

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Eine Bibelstudie von CfaN – Autor: Daniel Kolenda

Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat … (Bibel, NT, 2. Korinther 5,18)

Die folgende Geschichte erzähle ich sehr gerne, wenn ich in Afrika predige. Es ist die wahre Geschichte eines alten Baptistenpastors vor etwa 200 Jahren, der am Samstagnachmittag seine Sonntagspredigt vorbereitete. Nach mehreren Stunden Arbeit wurde er müde und ging etwas frische Luft schnappen. Als er durch die Stadt ging, sah er einen Jungen, der einen Vogelkäfig in der einen Hand und einen Stock in der anderen trug. Im Inneren des Käfigs war ein Dutzend kleiner Feldvögel und der Junge stach mit dem Stock durch die Gitterstäbe nach den Vögeln. Die Vögel kreischten, Federn flogen und der Junge lachte. Der Pastor näherte sich dem Jungen und sagte: „Mein Sohn, warum quälst du diese Vögel?“

Der Junge sagte: „Sir, ich liebe es, sie kreischen zu hören. Ich liebe es, ihre Federn fliegen zu sehen. Es macht so viel Spaß.“

„Und was machst du, wenn du mit diesem Spaß fertig bist?“, fragte der Pastor.

Der Junge grinste breit. „Oh Sir, das ist das Beste. Ich bringe sie nach Hause, nehme eins nach dem anderen aus dem Käfig, reiße ihre Federn aus und verfüttere sie meiner Katze.“

Der Pastor war voller Mitleid: „Sohn, lass mich diese Vögel haben“, sagte er.

„Nein, das sind meine Vögel. Ich habe sie selbst gefangen. Sie können Ihre eigenen Vögel auf dem Feld fangen.“

„Aber ich möchte diese Vögel.“

„Warum? Die singen noch nicht einmal. Das sind nicht die Kanarienvögel, die Sie kennen. Das sind ganz normale Feldvögel.“

„Bitte, mein Sohn. Ich kaufe sie dir ab. Wie viel willst du dafür haben?“

Der Pastor nahm seine Brieftasche heraus und öffnete sie. Plötzlich sah der Junge die Möglichkeit für ein Geschäft. „Wie viel Geld haben Sie dabei, Sir?“ Der Pastor zählte zwei Dollar, was in jenen Tagen eine Menge Geld war.

„Welch ein Zufall“, entgegnete der Junge. „Sie kosten ganz genau zwei Dollar, einschließlich Käfig.“

Der Pastor wusste, dass der Junge ihn übers Ohr haute, doch er nahm das ganze Geld aus seiner Brieftasche und übergab es ihm. Am nächsten Tag erzählte der Pastor diese Geschichte in seiner Gemeinde. Er sagte: „Ich brachte den Käfig auf das Feld, öffnete die Tür und ging ein paar Schritt zurück. Einer nach dem anderen hüpften die Vögel durch die offene Tür. Einer nach dem anderen breiteten sie die Flügel aus und einer nach dem anderen begannen sie zu fliegen. Und als sie in die Freiheit flogen, begannen sie alle das gleiche Lied zu singen. Und das war ihr Lied: ‚Erlöst, erlöst, erlöst‘.“

Genau das ist es, was Jesus für uns tat. Als Gott auf eine Welt voller hilfloser Menschen blickte, die wie in einem Kerker der Sünde gefangen lagen − gequält von Angst und Tränen, von Süchten und Zwängen − da wurde Sein Herz innerlich bewegt. Er wusste, dass wir nichts tun konnten, um uns selbst zu retten und Er wusste, dass wir ohne Seine Befreiung die Ewigkeit in der Verdammnis verbringen würden. So erlöste der Herr uns von dem, was uns gebunden und gefangen hielt.

Das Wort „erlöst“ bedeutet im Neuen Testament, etwas durch die Zahlung von Lösegeld zu befreien.
Aber was war der Preis für unsere Erlösung? Petrus sagt uns ausdrücklich: „Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.“ (Bibel, NT, 1. Petrus 1,18-19).

Wir wurden erlöst. Wir wurden erkauft − nicht durch US-Dollars oder Euros, nicht durch Silber oder Gold. Die Währung, die Gott benötigte, um deine Erlösung zu kaufen, war das Wertvollste im Universum − das Blut Jesu Christi. Denn auch die goldenen Straßen sind im Vergleich mit dem Blut des ewigen Sohnes Gottes völlig wertlos. Gott könnte ein ganz neues Universum mit nur einem Wort schaffen. Doch nur das kostbare Blut Jesu Christi konnte uns erlösen. So sagt Paulus: „Damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.“ (Bibel, NT, 2. Korinther 5,15). Der nächste Vers führt es noch weiter aus.

Wer Er ist. Wer ich bin.

„Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so.“

Bibel, NT, 2. Korinther 5,16:
Durch Jesus wurden wir zu weitaus mehr als zu gewöhnlichen Leuten. Er machte uns zu einem Teil der göttlichen Familie. Die Bibel spricht oft über unsere wahre Identität als Volk Gottes in Christus. Wir …

wurden mit Christus von den Toten auferweckt (Kolosser 3,1).
sind der Ausdruck des göttlichen Lebens Christi (Kolosser 3,4).
sind auserwählt, heilig und geliebt von Gott (Kolosser 3,12).
sind Kinder des Lichts (1.Thessalonicher 5,5).
sind Teilhaber der himmlischen Berufung (Hebräer 3,1).
sind Söhne und Töchter Gottes (Galater 3,26).
sind Tempel Gottes (1. Korinther 3,16).
wurden mit einem Preis erkauft (1. Korinther 6,20).
sind mit Christus auferweckt und sitzen in himmlischen Orten (Epheser 2,6).
wurden von der Sünde frei gemacht (Römer 6,18).
sind der Wohlgeruch Christi (2. Korinther 2,15).
sind das Licht der Welt (Matthäus 5,14).
wurden durch den Heiligen Geist versiegelt (2. Korinther 1,22).
sind gemeinsame Erben Gottes mit Christus (Römer 8,17).
sind von Gott gesalbt (2. Korinther 1,21).
wurden nicht aus vergänglichem Samen wiedergeboren (1. Petrus 1,23).

Als Glaubender wurdest du zu einem neuen Leben mit Christus auferweckt. Du hast damit die Fähigkeit, ein heiliges Leben zu leben. Du hast die Fähigkeit, gute Werke zu tun. Du hast die Kraft, im wahrsten und wirklich biblischen Sinne des Wortes zu leben. Tote Menschen können nichts tun. Ein Toter kann nicht aufgefordert werden, gute Werke zu tun. Aber wenn Gott dir ein neues Leben schenkt, dann kann Er auch etwas von dir erwarten. Und es ist genau dieser Kontext, in dem Paulus im nächsten Vers eine bekannte Aussage bringt, ein biblisches Kleinod, das jeder Christ auswendig kennt:

„Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (Bibel, NT, 2. Korinther 5,17)

Das ist zu wunderbar, um es in Worte fassen zu können! Das alte „Du“ ist praktisch gestorben und wurde mit Christus begraben. Der alte Mensch, der von Gott abgewandt lebte, ist nicht mehr. Diese Person, die durch die Meinungen anderer oder über alte Verletzungen definiert wurde, die sich immer als unzureichend empfunden hat, die sich immer als eine Enttäuschung gesehen hat, die mit einem sogenannten „Waisengeist“ durchs Leben ging, die ein Sklave der Sünde war … Diese egoistische, faule, verhasste, arrogante, undisziplinierte, unheilige Person ist für immer verschwunden. Sie starb. Das Alte ist vergangen − das Neue ist gekommen. Sie ist eine neue Schöpfung, nach Gottes Bild geschaffen und in der Lage, einzigartige, gute Werke zu tun. Er ist für dich, nicht gegen dich. Er liebt dich, und als ein Vater will Er das Beste für dein Leben. Jetzt können wir uns erheben, aufwachen und Seine Bestimmung für unser Leben erfüllen.

Eine kraftvolle neue Berufung

„Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat …“ (Bibel, NT,2. Korinther 5,18)

Gott hat uns durch Jesus nicht nur mit sich selbst versöhnt, sondern hat uns auch den Dienst der Versöhnung gegeben − den Dienst, Menschen zu Ihm zurück zu bringen! Hast du schon einmal einen schlimmen Streit mit jemandem gehabt, den du liebst? Vielleicht habt ihr danach einige Tage nicht miteinander geredet. Erinnerst du dich, wie sich das angefühlt hat? Dein Herz war bedrückt und schwer. Die ganze Welt schien betrübt und düster zu sein, solange diese Stimmung anhielt.

Aber erinnerst du dich, wie es sich anfühlte, als ihr euch versöhnt habt? Das Leben kam zurück und dein Herz fühlte sich an wie „wiedergeboren“. Beziehungen sind sehr mächtig. Wenn sie zerbrochen sind, geht die Sonne unter. Doch Versöhnung bringt einen neuen Tag. Das geschah auch, als sich Gott mit uns Menschen versöhnte. Auch wenn die Trennung von der Menschheit ausging, so initiierte Gott doch die Versöhnung mit uns! Wir verursachten die Spaltung und Gott empfing all unsere Bosheit und Rebellion. Trotzdem war er bereit, unser Freund zu werden.

Während die meisten Menschen der Welt Ihn ablehnten, sahen dennoch ein paar von uns Seine ausgestreckten Arme. Wir kamen zu Ihm und wurden mit Ihm versöhnt. Dann, praktisch auf die dramatischste und wunderbarste Weise, die überhaupt denkbar ist, ging die Sonne wieder auf und brachte neues Leben. Die Versöhnung dieser Beziehung führte dazu, dass wir wiedergeboren wurden! Was für eine wunderbare Wahrheit! Wir sind nicht länger Feinde Gottes! Wir sind seine Freunde – enge Freunde. Durch das kostbare Blut Jesu konnten wir „heimkommen“.

Doch wenn wir nun in die Nähe des lebendigen Gottes zurückgebracht wurden, dann umfasst die lebensspendende Kraft dieser Versöhnung mehr als eine neue Freundschaft. Sie befähigt uns dazu, „Botschafter der Versöhnung“ zu werden.

Anders ausgedrückt, wir sind befähigt, „Botschafter der Versöhnung“ zu sein, nicht, weil uns irgendeine Gemeinde oder Kirche ordiniert hat, sondern weil wir mit Gott versöhnt sind!

Im Englischen lautet das Wort für einen geistlichen Dienst „ministry“ und jemand, der im Dienst steht, ist ein „Minister“. Bei mir zuhause denken die Leute deshalb normalerweise, wenn sie das Wort „Minister“ hören, an einen ordinierten Vollzeitprediger. Aber wenn mich die Beamten auf einer Auslandsreise nach meinen Beruf fragen und ich antworte ihnen: „Ich bin ein ‚Minister‘“, dann kommt sofort die Frage: „Was für ein Minister?“ Sie gehen davon aus, dass ein Minister für eine Regierung arbeitet. Für sie ist das Wort „Minister“ gleichbedeutend damit, ein Beauftragter, ein Vertreter oder ein Botschafter zu sein. Und in der Tat ist das ja auch die eigentliche Bedeutung des Wortes. Also ja, ich bin ein „Minister“ − nicht, weil ich als Vollzeitprediger ordiniert bin, sondern weil ich für die Regierung Gottes im „Ministerium der Versöhnung“ arbeite. Und genauso ist es bei dir! Als wir mit Gott versöhnt wurden, haben wir Arbeit bekommen. Nun sind wir beauftragt, andere in die gleiche erneuerte, versöhnte Freundschaft mit Gott in Jesus Christus zu bringen. Und das führt uns zum nächsten Vers.

„… nämlich dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.“ (Bibel, NT, 2. Korinther 5,19)

Paulus führt diesen Dienst der Versöhnung weiter aus. Gott gab uns nicht nur das Recht, Seine Nachfolger zu werden, er beauftragte uns auch mit der Botschaft der Versöhnung. Das heißt, wir haben sowohl das Privileg wie auch die Verantwortung, das „Wort“ der Versöhnung weiterzugeben.

Es ist begeisternd, darüber nachzudenken, Minister in Gottes „Ministerium der Versöhnung“ zu sein. Doch es ist ebenso ernüchternd − denn es ist auch unsere Pflicht.

Wenn wir Diener der Versöhnung geworden sind (Vers 18), sagt Paulus, dann wurden wir mit diesem Dienst auch beauftragt (Vers 19). Gott gab uns, als wir Freunde wurden, die Ehre dieser neuen Position … und Er erwartet von uns auch, dass wir diese Rolle ausfüllen.CfaN – Bibelstudie von Daniel Kolenda


Hillsong Konstanz – Herzliche Einladung zum Gottesdienst – Jeden Sonntag, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr und 17:00 Uhr – Schneckenburgstr. 11, 78467 Konstanz
Junge Leute, ältere Leute, und viele Kinder und Familien jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft kommen am Sonntagmorgen zum Gottesdienst! Gemeinsam stehen wir im Lobpreis und hören Predigten aus Gottes Wort, die uns nicht nur am Sonntag sondern auch für Montag bis Samstag ausrüsten und unser Leben stärken. Die Kirche ist mit Menschen gefüllt. Viele sind zu Besuch und bleiben nach dem Gottesdienst noch auf einen Kaffee. Hillsong Church KonstanzHillsong Church DüsseldorfHillsong Church MünchenHillsong Church ZürichHillsong International


Jesus Gemeinde 78713 Schramberg-Sulgen – Herzliche Einladung zum Gottesdienst –
Jeden Sonntag, 10:00 Uhr: http://jesus-gemeinde-schramberg.de

Vom MINUS zum PLUS!
Das ist Ihre Chance! Gott sagt, er liebt Sie, er verliert Sie nie aus den Augen. Der Glaube ist da für das Unmögliche! Bibel, Neues Testament, Matthäus 11,5-6 + Lukas 7,22-23: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. Alle die zu Jesus Christus im neuen Testament der Bibel kamen wurden geheilt. Das ist auch heute noch die Botschaft an die Menschheit. Am tiefsten Punkt unserer Not setzt das Evangelium von Jesus Christus an. Jesus sah sein Leben als eine Befreiungsaktion. Er sagte, er sei gekommen, “zu suchen und zu retten, was verloren ist”. Er selbst hat auch gesagt, dass sein Tod kein Unfall war. Er kam, um zu sterben: “Des Menschen Sohn kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben für viele hinzugeben.” https://www.minus-plus.de

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Das Jahr des Herrn – ALLES Gute und GOTTES Segen für das Neue Jahr 2012

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Wir fanden, dass dieser Artikel und Bibelstudie zum Jahresanfang 2012 für alle Menschen lesenswert ist, egal an was Sie glauben. Deshalb haben wir diesen Artikel auf unserem Presseblog veröffentlicht, auch wenn wir ihn nicht selbst geschrieben haben.
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Das Jahr des Herrn (geschrieben von Reinhard Bonnke CfaN)

Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehm es Jahr des Herrn. (Lukas 4,18f)

Wir entdecken im Alten Testament, dass Neujahrstage von großer geistlicher Bedeutung sind. Doch im Neuen Testament finden wir keine derartige Entsprechung … und ich fragte mich, warum das so ist.

Ich glaube, dass derartige Feierlichkeiten im Neuen Testament deshalb nicht vorkommen, weil sich die ganze Aufmerksamkeit dem wirklich Wichtigen zuwendet. Kolosser 2,16f erklärt, dass alle Feste und Feiertage nur „ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst aber ist des Christus“. In Christus gehen wir von dem Vorläufigen weg und zu dem hin, was ewigen Bestand hat.

Jesus kam nicht, um ein religiöses System zu etablieren, um uns Rituale, Feiertage, Überlieferungen oder irgendwelche sonstigen Traditionen und Gebote zu geben. Das wäre Religion, doch Jesus erwähnt nichts davon. Manche Leute

haben gerne eine liturgische Art der Anbetung mit besonderem Drumherum und zeremoniellen Gewändern, doch Jesus forderte so etwas niemals von uns und wir müssen uns darüber klar sein, dass es uns auch nicht rettet. Für den Einzelnen mag es vielleicht etwas bedeuten, doch für Gott ist es nebensächlich.

Das Passahfest ist zum Beispiel für uns als Kinder Gottes nicht lediglich ein einzelner Tag im Jahr. Es heißt: „Auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet. Darum lasst uns Festfeier halten … mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit!“ (1. Korinther 5,7). Für uns gilt dieser wichtige Festtag nicht nur einmal im Jahr, sondern er gilt für jeden einzelnen Tag ohne Unterbrechung.

So gesehen bedeutet der Beginn eines neuen Jahres nicht allzu viel. Es geht um die Herrlichkeit Jesu, nicht um Zahlen auf einem Kalender. Der Strom des Segens, der Kraft und der Güte Gottes ist ewig, er kümmert sich nicht um irdische Zeiten, Tage und Festtermine.

Dennoch gab uns Jesus die Feier des Abendmahles mit Brot und Kelch als Erinnerung an ihn und das, was er für uns getan hat. Warum? Er forderte uns auf, das Brot zu brechen und von dem Kelch zu trinken als einen Akt der Anbetung und der Hingabe. Es ist keine erlösende Handlung, doch es erinnert uns an seine für immer ausreichende Erlösungstat. Er allein tat es! Die einzige Rettungstat, die wir jemals brauchen, ist die, dass er sich für uns hingab und sein Blut auf Golgatha für uns vergoss. Es stellt ihn uns vor Augen, unseren großen Erlöser. Das Christentum ist kein religiöses System, das durch Jesus gegründet wurde. Es ist Jesus selber!

Jesus er lebt für immer
Im Römischen Reich datierte man die Zeit nach den amtierenden Herrschern. Tiberius war beispielsweise 23 Jahre lang römischer Cäsar. Nachdem er gestorben war, wurden die Ereignisse nach dem nächsten Cäsar, Caligula, datiert. Er wurde nach vier Jahren ermordet und Claudius folgte. Nun wurde alles nach dessen Amtszeit datiert. Er regierte 13 Jahre und wird in Apostelgeschichte 11,28 erwähnt. Nach ihm kam Nero, usw. Interessant ist, dass immer nach dem lebenden Herrscher datiert wurde, niemals nach einem toten, noch nicht einmal nach Julius Cäsar, obwohl er der Initiator des Kalenders war.

Wir datieren die Ereignisse heute nach Christus. Jetzt ist „Anno Domini“, das Jahr des Herrn, 2012 nach Christus. Wir datieren nach ihm, weil er nicht tot ist. Er ist der lebende und regierende Herrscher, der niemals sterben wird, keinen Vorgänger und keinen Nachfolger haben und dessen Platz niemals ein anderer einnehmen wird.

Wir wissen nicht, wann Jesus genau geboren wurde, vermutlich im Jahr 4 v. Chr., doch letztlich ist es unwesentlich. Was wirklich entscheidend ist: Jesus Christus ist derselbe gestern ebenso wie heute und er wird es auch morgen sein. Seine Ankunft auf dieser Erde gab aller menschlichen Existenz wahre Bedeutung. Wenn die Welt sich nicht mit ihm verbindet, dann ist sie letztlich mit nichts verbunden. Ihre Bedeutung liegt nur in der Beziehung zu ihm: „Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben?“ (Matthäus 16,26).

Der Termin des zweiten Kommens Jesu ist uns unbekannt. Manche Christen erwarteten voller Überzeugung, dass er zur längst vergangenen Jahrtausendwende zurückkehren würde gemäß ihrem irdischen Kalender. Doch jeder einzelne Tag kann „der Tag“ sein. Wie gesagt: Gott nimmt keine Rücksicht auf unsere besonderen Tage oder speziellen Jahreszahlen.

Mit Gott ist jeder Tag und jedes Jahr etwas Besonderes. Für diejenigen, die Gott vertrauen, gibt es keine Glücks- oder Unglückszahlen und auch keine Unglückstage, wie Freitag den 13. Nicht Glück ist die entscheidende Realität im Leben der Kinder Gottes, sondern der Segen ihres Herrn. Der Psalmist sagte: „Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang“ (Psalm 23,6). Er sagt: „Alle Tage meines Lebens“. Das bedeutet, dass es mit Gott keine gewöhnlichen Tage gibt, denn er macht jeden Tag zu etwas Einmaligem und Außergewöhnlichem.

Gott ist bei dir und er ist treu
Die Welt lebt durch Veränderung, die Gläubigen jedoch durch das Unveränderliche. Die Welt lebt durch Vorübergehendes, die Gläubigen hingegen durch das Bleibende. Es gibt so viel dummes Gerede über das „nachchristliche Zeitalter“, doch das ist voreilig und verfehlt. Denn das christliche Zeitalter währt ewig. Es ist die Realität des Königreiches Gottes.

Für das kommende Jahr 2012 möchte ich dir eine ganz entscheidende Wahrheit aus der Bibel ans Herz legen: Gott ist bei dir und er ist treu! Das Leben der Gläubigen ist nicht willkürlich, schicksalhaft oder zufällig. Gott verhält sich uns gegenüber treu und verlässlich. Er ist unbeeinflusst von unserem launenhaften Wesen, nicht abhängig von unserer eigenen Treue, Standhaftigkeit oder Vollkommenheit. Wir mögen nicht die perfekten Christen sein, doch nichts kann uns von der Liebe Gottes, die in Christus ist (Römer 8,38f) trennen. Wir können durch Sünde oder durch Dummheit viel verlieren, doch wir können der Liebe Gottes genauso wenig entkommen wie der Luft, die wir einatmen.

Gott der Vater erklärte sich selbst als der ewig unveränderliche und treue Herr. Christus verhieß, uns nie zu verlassen und sagte uns zu, dass der Heilige Geist für immer bei uns bleiben wird.

366 Tage Lebensreise durch unentdecktes Gebiet liegen im neuen Jahr vor dir. Lass diese herrliche Wahrheit Wegweiser und Zuspruch für dich sein: Gott ist treu! Er ist bei dir!

„Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters“ (Matthäus 28,20). Sei gewiss: Es gilt für dich! – geschrieben von Reinhard Bonnke CfaN

Mehr Informationen über biblische Wahrheiten im Geschäftsleben finden Sie in dem Buch/eBook von Autor Uwe Melzer mit dem Titel: 50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben. Dieses Buch/eBook ist erschienen im epubli-Verlag unter ISBN: 978-3-8442-0365-3.


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