{"id":3945,"date":"2017-02-15T14:46:10","date_gmt":"2017-02-15T12:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=3945"},"modified":"2017-02-15T14:46:10","modified_gmt":"2017-02-15T12:46:10","slug":"mitten-im-nirgendwo-wenn-furcht-zu-feuerholz-wird-eine-spannende-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/mitten-im-nirgendwo-wenn-furcht-zu-feuerholz-wird-eine-spannende-geschichte\/","title":{"rendered":"Mitten im Nirgendwo &#8211; Wenn Furcht zu Feuerholz wird &#8211; eine spannende Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=3945\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-cfan-wenn-furcht-zufeuerholz-wird-620x369.jpg\" width=\"620\" height=\"369\" class=\"alignnone size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Es geschah vor gut 10 Jahren im s\u00fcd\u00f6stlichen Nigeria. Die Beh\u00f6rden hatten kurzfristig ihre bereits erteilte Genehmigung f\u00fcr einen uns zugesagten Veranstaltungsort widerrufen und uns stattdessen auf einen weit abgelegenen Platz &#8211; mitten im \u201eNirgendwo\u201c verwiesen. Als CfaN-Team beschlossen wir dennoch, diese besondere Herausforderung im Vertrauen auf den Herrn anzunehmen.<\/b><\/p>\n<p>Als wir mit den Lkws am Veranstaltungsort ankamen, begr\u00fc\u00dfte uns unser Afrika-Direktor John Darku, begleitet von einer kleinen Crew einheimischer Mitarbeiter, die er rekrutiert hatte. Wie f\u00fcr eine Gro\u00dfveranstaltung erforderlich, handelte es sich um eine zum Teil freigelegte Lichtung, die am Ufer eines Flusses eine Art Amphitheater bildete. Wir mussten eigentlich nur noch das Unterholz und einige verbleibende B\u00e4ume beseitigen, um den Standort vorzubereiten und die Rednerb\u00fchne, die Generatoren, die Kamerast\u00e4nde, die Lautsprecher- und Beleuchtungst\u00fcrme aufzustellen. Unsere Container und die vor\u00fcbergehend aufgestellten Absperrungen bildeten einen Sicherheitsbereich hinter der B\u00fchne. Allerdings hatten wir im Umkreis von 75 Kilometern keine einzige gr\u00f6\u00dfere Stadt oder Siedlungen gesehen. Keiner meiner Mitarbeiter hatte zuvor von diesem Ort geh\u00f6rt, und er war auch auf keiner Karte eingezeichnet.&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/das-missionswerk-von-reinhard-bonnke-und-daniel-kolenda\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/grafik-cfan-logo-160x44.jpg\" width=\"160\" height=\"44\" class=\"alignright size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eJohn\u201c, fragte ich, \u201ewerden wir hier \u00fcberhaupt eine gr\u00f6\u00dfere Menge Leute zusammenbekommen?\u201c &nbsp;\n<\/p>\n<p>\u201eSie werden kommen. Schau doch, all diese Leute hier sind schon neugierig.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Ich blickte mich um und tats\u00e4chlich schauten uns mehrere Dutzend Menschen scheu von den B\u00e4umen aus zu. Viele hatten vielleicht noch nie einen Wei\u00dfen gesehen und man hatte den Eindruck, als kannten diese Menschen nichts anderes als ihre t\u00e4gliche Feldarbeit, die Jagd oder das Feilschen mit den Nachbarn.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eDa, wo diese Leute herkommen\u201c, sagte John, \u201egibt es noch viele andere. Sie werden es weitersagen. Au\u00dferdem haben wir auch in der gesamten Region Werbung gemacht und jetzt \u00fcbertragen wir die Neuigkeiten \u00fcber den neuen Standort im Radio. Glaub mir, die Leute werden das Feld f\u00fcllen. Du wirst schon sehen.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>John hatte uns noch nie falsch beraten, doch in diesem Fall hatte selbst ich ernsthafte Zweifel an seiner zuversichtlichen Aussage.<\/b><\/p>\n<p>Nachdem ich das offene Gel\u00e4nde abgeschritten und dabei kalkuliert hatte, wie viel Arbeit hier noch zu tun war, wurden mir auch die zwei Gr\u00fcnde klar, warum der Staat uns gerade diesen Standort zugewiesen hatte. Mitten in dem Bereich, auf dem die Zuh\u00f6rer stehen w\u00fcrden, befand sich das Haus eines \u201eZauberers\u201c, und ein heiliger, uralter, riesiger Baum stand genau an der Stelle, wo wir die Rednerb\u00fchne hinstellen wollten. Dieser gro\u00dfe, knorrige Baum stand anscheinend schon seit mehreren Jahrhunderten hier. Ich bewunderte staunend dieses Wunder der Natur, doch Bewunderung und Verehrung sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Am Fu\u00df des Baumstamms hatten die Einwohner rundherum kleine Fetische und Opfergaben hingelegt, in der Hoffnung, die in diesem Baum wohnenden Geister zu beschwichtigen.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eWie wirst du das angehen?\u201c fragte John.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eLass uns zuerst einmal den Zauberer besuchen&quot;, erwiderte ich.\n<\/p>\n<p><b>Wir nahmen einen \u00dcbersetzer mit und n\u00e4herten uns dem Haus. Es war eine typische H\u00fctte aus Lehm und Flechtwerk, die mit einem Strohdach bedeckt war. Sie stand mitten in einer Gruppe wildwachsender B\u00fcsche. Es gab keine T\u00fcr und der Eingang war so niedrig, dass man sich sehr tief b\u00fccken musste, um hineinzugelangen. Im Inneren war es v\u00f6llig dunkel, mit Ausnahme einer kleinen Flamme, die in einer flachen, mit \u00d6l gef\u00fcllten Schale brannte. Vom Eingang ging ein Geruch von seltsamen Kr\u00e4utern und verfaultem Fleisch aus. Viele Fetische wurden aus Tierteilen hergestellt, die in eine seltsame Kombination aus Ged\u00e4rme-B\u00e4ndern, Wurzeln, Knochen und Kalebassen verpackt wurden.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Mit Hilfe des \u00dcbersetzers fragte ich den Zauberer, ob er in Betracht ziehen k\u00f6nnte, sein Haus f\u00fcr unsere Kampagne an eine andere Stelle zu versetzen. Die Antwort lautete: Nein.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Sein Gro\u00dfvater hatte seine Praxis in der N\u00e4he des heiligen Baums errichtet und das Land geh\u00f6rte den Geistern. Wir waren nicht willkommen und sollten besser einen anderen Versammlungsort suchen. Er kam nicht einmal aus dem Haus, um mit mir zu reden.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich hatte eine solche Antwort erwartet. Sicherlich f\u00fchlte sich der Zauberer durch eine geistliche Macht bedroht, von der er wusste, dass sie allem, was er praktizierte, sehr kritisch gegen\u00fcber eingestellt war. Dar\u00fcber hinaus drangen wir in das Zentrum seines jahrhundertealten Machtbereichs ein: das Feld, auf dem der heilige Baum stand.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Als wir unsere Ausr\u00fcstung entluden, bemerkten wir, dass der Zauberer und einige seiner Helfer auf dem Platz hin und her hasteten. Einer der \u00f6rtlichen Arbeiter erz\u00e4hlte uns, dass sie Zauberfetische vergruben, um unsere Veranstaltungen zu behindern.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich entschied, dass sich der strategisch g\u00fcnstigste Platz f\u00fcr die Rednerb\u00fchne direkt vor dem heiligen Baum befand, mit Blickrichtung auf das Haus des Zauberers. Wir holten die Motors\u00e4gen heraus und beseitigten die kleinen B\u00e4ume, die uns an dieser Stelle hinderlich waren. Der L\u00e4rm zog noch mehr neugierige Beobachter an, und wie gew\u00f6hnlich profitierten viele Einheimische von den abgeschnittenen B\u00e4umen, um sie als Feuerholz zu verwenden. Als eine Geste der H\u00f6flichkeit lie\u00df ich den Zauberer informieren, dass wir unsere B\u00fchne ganze 12 Meter von seinem heiligen Baum entfernt aufstellten. Nachdem diese Arbeit erledigt war, schlugen Boafo und die anderen Mitarbeiter das Lager auf. Wir sa\u00dfen um ein Lagerfeuer herum und lauschten der Lobpreismusik aus den Lautsprechern des Lkws. Dann zogen wir uns f\u00fcr die Nacht zum Schlafen zur\u00fcck.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Am Morgen erwachte ich erfrischt. Ich konnte frisch gebackenes Brot und frisch geschnittene Wassermelone riechen. Wie \u00fcblich sprang ich hinunter, um mit meinen M\u00e4nnern gemeinsam zu fr\u00fchst\u00fccken.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eHast du das Krachen in der Nacht geh\u00f6rt?\u201c fragte Boafo.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eNein.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Die M\u00e4nner lachten. Meine F\u00e4higkeit, selbst die Schlacht von Armageddon zu verschlafen, war inzwischen zu einem Insider-Witz geworden. Boafo zeigte auf etwas hinter mir. Ich drehte mich um und mir fiel buchst\u00e4blich die Kinnlade herunter. Der heilige Baum, der dort schon seit Jahrhunderten gestanden hatte, hatte in der Nacht einen katastrophalen Zusammenbruch erlitten. Durch irgendeine unvorstellbar gro\u00dfe Kraft war der Baumstamm gespalten worden, und mehrere Tonnen Holz lagen nun verstreut am Boden. Nur ein Stumpf aus borstigen \u00dcberresten erhob sich noch dort, wo Stunden zuvor ein riesiger Baum gestanden hatte.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eSiehst du, wie er gefallen ist?\u201c fragte Boafo \u201eWenn er auf die B\u00fchne gefallen w\u00e4re, h\u00e4tte er sie v\u00f6llig zerquetscht. Aber er ist genau in die andere Richtung gefallen.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich wandte mich wieder um. \u201eM\u00e4nner, das ist die Hand Gottes. \u00dcberlegt doch mal. Wie stehen die Chancen, dass ein Jahrhunderte alter Baum genau an dem Tag umf\u00e4llt, an dem wir anfangen, hier alles f\u00fcr eine Veranstaltung aufzubauen, auf der das Evangelium gepredigt wird. Das ist doch eigentlich v\u00f6llig unm\u00f6glich.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Kwesi sagte: \u201eHier passiert irgendetwas Gutes.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich ging zum Baum, um ihn mir genauer anzusehen. Das gesamte Feld war jetzt von neugierigen Waldbewohnern ges\u00e4umt, die von dem Ungl\u00fcck geh\u00f6rt hatten. Einer der M\u00e4nner, die wir vor Ort angeheuert hatten, warnte mich, dass sie w\u00fctend werden k\u00f6nnten, weil sie glaubten, wir h\u00e4tten den Baum mit unseren Motors\u00e4gen abges\u00e4gt. In der Tat hatten sie unsere Motors\u00e4gen am Tag zuvor geh\u00f6rt, als wir die kleineren B\u00e4ume in der N\u00e4he der B\u00fchne abges\u00e4gt hatten. Die Leute mussten automatisch denken, dass wir uns an ihrem heiligen Baum vergangen hatten.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Es war unglaublich, aber ich sah tats\u00e4chlich, dass einige der Waldbewohner Handys hatten. Wie sehr hatten sich die Zeiten doch ge\u00e4ndert, sogar in dieser entlegenen Gegend. Die Leute benutzten ihre Handys und die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Ich wusste sehr wohl, dass die Situation schnell in Gewalt umschlagen konnte, wenn wir nicht sehr vorsichtig vorgingen. Ich schickte deshalb jemanden mit einem der Landrover in die n\u00e4chstgelegene Stadt, um einen Vertreter der Regierung zu holen, der die Wahrheit best\u00e4tigen konnte. Wir hatten den Baum nicht gef\u00e4llt, und ich wollte, dass dies von einem Regierungsbeamten best\u00e4tigt wurde.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Unterdessen hatte ich einen einheimischen Unternehmer angeheuert, um mit einer Planierraupe die B\u00fcsche und B\u00e4ume vom Versammlungsplatz zu beseitigen. Ich wies ihn an, am \u00e4u\u00dfersten Rand des Feldes in der N\u00e4he des Flusses damit zu beginnen. Die Rodung des Platzes w\u00fcrde gute zwei Tage Arbeit bedeuten. Ich bemerkte, dass dort ein halbes Dutzend Palmen standen und sagte dem Maschinisten, dass er sie stehen lassen und nur darum herum roden sollte. Die St\u00e4mme dieser Palmen w\u00fcrden die Menge nicht daran hindern, die Rednerb\u00fchne zu sehen, und ihre Wipfel boten einen eleganten Anblick gegen den Himmel.&nbsp;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/das-missionswerk-von-reinhard-bonnke-und-daniel-kolenda\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/grafik-cfan-logo-160x44.jpg\" width=\"160\" height=\"44\" class=\"alignright size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Am Nachmittag des ersten Tages kam der Regierungsvertreter in einem schwarzen Mercedes an und stieg aus. Er trug eine dunkle Sonnenbrille und einen dreiteiligen Anzug. Ich zeigte ihm, wie der Baum von ganz alleine umgest\u00fcrzt war. Er stimmte mit uns \u00fcberein, dass es ganz offensichtlich war. Es gab nicht einen Einschnitt an dem Baumstumpf, der von einer Motors\u00e4ge stammen konnte. Ich fragte den Beamten, ob er einverstanden w\u00e4re, die tickende Zeitbombe zu entsch\u00e4rfen, indem er diese Tatsachen dem Zauberer gegen\u00fcber best\u00e4tigte, f\u00fcr den der Baum bisher seinen Lebensunterhalt bedeutet hatte.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eSchauen Sie sich bitte um, Sir. Diese Menschen leben schon seit Generationen unter dem Einfluss dieses Zauberers. Wenn sie denken, dass wir den heiligen Baum gef\u00e4llt haben, dann sind wir hier in gro\u00dfer Gefahr.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Beamte stimmte zu, und so fuhren wir \u00fcber das inzwischen freigelegte Feld zum Haus des Zauberdoktors. Die Menge der Waldleute kam jetzt n\u00e4her und beobachtete alles, was wir taten. Boafo reichte mir eine unserer gro\u00dfen Taschenlampen, und ich gab sie dem Beamten. Er schaltete sie ein und nahm seine Sonnenbrille ab. Dann b\u00fcckte er sich und kroch in die H\u00fctte. Nach einigen Minuten kam er wieder heraus, gab mir die Taschenlampe zur\u00fcck und klopfte sich den Staub von seinem vornehmen Anzug.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eIch werde einen Krankenwagen rufen, der ihn fortbringen kann.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eIst er krank?\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eNein, er ist tot.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Eine Welle des Staunens erfasste mich. denn mein n\u00e4chster Gedanke war, dass die Menschen nicht nur glauben konnten, dass wir den Baum gef\u00e4llt hatten, sondern sie konnten unter Umst\u00e4nden auch glauben, dass wir den Zauberer get\u00f6tet h\u00e4tten.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eGibt es Blutspuren am Leichnam? Hat er Selbstmord begangen?\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eIch kann kein Anzeichen f\u00fcr ein Verbrechen sehen, aber ich bin kein Experte. Er liegt einfach auf seiner Schlafmatte, kalt und tot. Ich glaube, er ist im Schlaf gestorben.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eW\u00fcrden Sie bitte diesen Menschen ganz klar sagen, dass dieser Mann eines nat\u00fcrlichen Todes gestorben ist? Sie m\u00fcssen das verstehen und wissen, dass wir nichts damit zu tun haben. Dadurch k\u00f6nnten Sie uns wirklich behilflich sein.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Er war einverstanden und ging sogleich zu einer Gruppe von Schaulustigen. Er redete in ihrer Muttersprache zu ihnen und erkl\u00e4rte, was er bei dem Baum und auch in der H\u00fctte des Zauberers vorgefunden hatte. Die Leute waren verst\u00e4ndlicherweise tief beunruhigt. Ich betete um mehr Weisheit, um zu wissen, wie wir mit ihren Gef\u00fchlen umgehen sollten.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eSir\u201c, sagte ich, \u201ehaben diese Leute hier einen Stammeschef?\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eJa, er regiert von einem Dorf aus, das einige Kilometer von hier entfernt liegt.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnten Sie bitte auf Ihrem Weg zur\u00fcck nach Hause dort anhalten und ihn bitten, hierher zu kommen, damit er mit eigenen Augen sieht, was passiert ist? Diese Leute m\u00fcssen die Wahrheit von jemandem h\u00f6ren, dem sie vertrauen. Sie werden uns nicht glauben.\u201c &nbsp;&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eIch werde auf dem Weg zur\u00fcck zu meinem B\u00fcro dort anhalten.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Im Verlauf dieses Tages wurde der gr\u00f6\u00dfte Teil des Feldes gerodet. Eine Menge von etwa 2.000 Menschen hatte sich inzwischen um den Platz versammelt und beobachtete jeden unserer Schritte. Einige bauten schon behelfsm\u00e4\u00dfige Unterk\u00fcnfte auf und bereiteten sich darauf vor, mehrere Tage auszuharren, um diese Kraftprobe bis zum Schluss zu beobachten. F\u00fcr sie war dieser Konflikt so etwas wie ein geistliches Worldcup-Finale.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Ein Krankenwagen fuhr \u00fcber das Feld zur H\u00fctte und die Leiche des Zauberdoktors wurde auf eine Bahre gelegt. Sie machten sich nicht die M\u00fche, den toten K\u00f6rper mit einem Tuch zu bedecken, und mehrere Schaulustige dr\u00e4ngten sich heran, um ihn mit eigenen Augen zu sehen. Ich war froh \u00fcber diese Vorgehensweise, denn ich wollte, dass sie sahen, dass er nicht durch irgendeinen Gewaltakt ums Leben gekommen war.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Als sie die Bahre in den Krankenwagen schoben, kam aus dem Wald ein Mann, der auf einem mit einer Art Baldachin bedeckten Thron sa\u00df, der von vier Dienern getragen wurde. Offensichtlich handelte es sich um den Stammesk\u00f6nig. Er trug einen Kopfschmuck aus elfenbeinfarbenen Tierz\u00e4hnen und Muscheln sowie zwei schwere Halsketten aus Elfenbein. Sein langes Gewand war aus schwarzem Musselin, verziert mit einer kunstvollen Stickerei aus gr\u00fcnen und goldenen F\u00e4den. Hinter ihm gingen vier Frauen, die mit einem ockerfarbenen Netz geschm\u00fcckt waren, das \u00fcber ihre K\u00f6pfe und Schulten geschlungen war. Ich nahm an, dass es sich dabei um seine Ehefrauen oder Konkubinen handelte.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Stuhl wurde vorsichtig neben dem Krankenwagen abgestellt und der K\u00f6nig erhob sich. Im gleichen Moment verneigten sich die vier Diener bis in den Staub und die Frauen gingen auf ein Knie und neigten ihre Gesichter zur Erde. Der K\u00f6nig trat langsam vor, um den Leichnam zu untersuchen. Er wechselte ein paar Worte mit den Sanit\u00e4tern und setzte sich dann wieder auf seinen Stuhl. &nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Die vier M\u00e4nner erhoben sich und hievten die S\u00e4nfte wieder auf ihre Schultern. Dann bewegte sich die Prozession in Richtung des heiligen Baums. Wieder lief das gleiche Ritual ab, als der K\u00f6nig sorgf\u00e4ltig den gefallenen Riesen in Augenschein nahm. Ich war dankbar, dass einige der Waldleute anderen per Handy \u00fcber diese Aktion Bericht erstatteten. Nach der Inspektion verschwanden der K\u00f6nig und seine Gefolgschaft wieder im Wald. Ich hoffte, dass er zu dem Schluss gekommen war, dass wir bei dieser ganzen Angelegenheit nicht das Problem waren.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Sp\u00e4ter stand ich oben auf der B\u00fchne und \u00fcberwachte das Feld, wo sich die Menschen befinden w\u00fcrden. Ich sch\u00e4tzte, dass wir, so wie das Feld jetzt gerodet war, Platz f\u00fcr etwa 250.000 Leute hatten. Wir brauchten noch mehr Platz, und dieser Platz befand sich zwischen dem Haus des verstorbenen Zauberdoktors und dem Fluss. Die rund um das Feld brennenden Lagerfeuer und die vielen Augenpaare, die uns beobachteten, sagten mir, dass meine n\u00e4chste Entscheidung Auswirkungen auf eine ganze Kultur haben w\u00fcrde. Ich hatte den Eindruck, als w\u00fcrde sich das gesamte Erdreich unter diesem namenlosen Landst\u00fcck in Aufruhr befinden.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen nahmen Boafo und ich den Landrover und besuchten den Regierungsbeamten in seinem Haus, etwa 75 Kilometer entfernt. Ich fragte ihn, ob der Zauberer irgendein legales Anrecht auf das Land hatte, auf dem sein Haus stand. Die Antwort war negativ. Sowohl er als auch seine Vorfahren hatten das Land einfach besetzt und nach ihren eigenen Gesetzen und Regeln gelebt. Die Gesetze des Landes galten f\u00fcr den Stamm und den Staat. Doch der Einfluss sowohl des Staates als auch des Stammes waren begrenzt durch den Einfluss des Zauberers auf die Menschen. Ich fragte ihn dann, was unsere Rechte waren im Rahmen des Vertrages, den wir mit der Regierung abgeschlossen hatten. Er best\u00e4tigte mir, dass wir in diesem Rahmen das legale Recht hatten, das Land komplett zu roden. Ich bedankte mich bei ihm und ging wieder an die Arbeit. Ich war nun sicher, was zu tun war. &nbsp;&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Fahrer der Planierraupe war gerade dabei, die Erde, die er mit seiner Planierschaufel freigelegt hatte, zu gl\u00e4tten. Er stampfte sie fest und sicherte den Boden f\u00fcr eine Begehung durch Fu\u00dfg\u00e4nger. Ich fuhr zu seiner Maschine, und er stieg herunter, um mit mir zu sprechen.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte, dass Sie das Haus des Zauberers mit dem Bulldozer in den Fluss schieben.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Mann erstarrte vor Angst. \u201eDie Geister werden mich t\u00f6ten.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eNein, nein, das werden sie nicht. Der Baum ist umgest\u00fcrzt, der Zauberer ist tot. Sie haben nichts zu bef\u00fcrchten. Sie k\u00f6nnen getrost das tun, was ich Ihnen sage.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Doch die Angst stand ihm verst\u00e4ndlicherweise voll ins Gesicht geschrieben. Er sch\u00fcttelte den Kopf und ging davon, wobei er demonstrativ die Arme verschr\u00e4nkte. Ich ging ihm nach. \u201eGut, ich habe eine andere Idee. Wir positionieren den Bulldozer vor der H\u00fctte und lassen die Schaufel herunter. Dann setzen wir ihn in Bewegung, sodass er direkt darauf zuf\u00e4hrt. Sie k\u00f6nnen dann abspringen und den Bulldozer allein das Haus wegrei\u00dfen lassen.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eSie verstehen mich nicht. Mit dem Bulldozer verdiene ich meinen Lebensunterhalt. Der Zauberer hat gesagt, dass er explodieren und in Flammen aufgehen w\u00fcrde, wenn wir damit irgendetwas gegen ihn unternehmen.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eNein. Die gr\u00f6\u00dfte Macht, die der Zauberer hatte, war, dass ihr alle Angst vor ihm hattet. Der Bulldozer wird nicht in Flammen aufgehen.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Er sch\u00fcttelte resolut den Kopf. \u201eIch kann das nicht riskieren.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eAlso gut\u201c, sagte ich. \u201eIch werde das Risiko eingehen. Ich kaufe Ihnen einen neuen Bulldozer, falls dieser explodieren oder kaputt gehen oder sonst etwas damit passieren sollte.\u201c &nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Er schaute mich an und blickte dann zu seinem angeschlagenen, alten Bulldozer. Ich konnte sehen, wie es in ihm arbeitete. Anscheinend k\u00f6nnte unter Umst\u00e4nden ein neuer Bulldozer f\u00fcr ihn dabei herausspringen. \u201eIn Ordnung. Ich werde ihn in Bewegung setzen und dann abspringen, wenn Sie mir einen neuen Bulldozer kaufen.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eEinverstanden.\u201c&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Wir fuhren den Bulldozer in Position. Ich blickte mich um und konnte meinen Augen kaum trauen. Die Menge der um das Feld herumstehenden Leute war inzwischen auf ca. 3.000 angewachsen. Sie standen alle da und hatten sich sogar ein wenig vorgewagt. Schulter an Schulter standen sie in mehreren Reihen, um uns zuzuschauen. Ich betete innerlich, dass Gott ihnen die Augen \u00f6ffnen m\u00f6ge.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Als die Schaufel des Bulldozers mit der H\u00fctte in Ber\u00fchrung kam, fiel sie in einer schrecklichen Staubwolke zusammen. Ich konnte sehen, wie die Menge buchst\u00e4blich zusammenzuckte, weil sie bef\u00fcrchtete, dass sich entweder die Erde auftun und das gesamte Feld verschlucken, oder der Bulldozer in Flammen aufgehen w\u00fcrde. Doch nichts dergleichen geschah. Die Raupe fuhr einfach weiter auf den Fluss zu.<\/b><\/p>\n<p>\u201eEs ist besser, Sie holen Ihre Maschine jetzt ein\u201c, sagte ich zu dem Fahrer. \u201eWenn Sie sie in den Fluss fahren lassen, werde ich sie nicht ersetzen.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Fahrer rannte los \u00fcber das Feld, um die sich langsam vorw\u00e4rts bewegende Maschine einzuholen. W\u00e4hrend er dem Bulldozer hinterher rannte, und der Staub dahinter sich etwas legte, bot sich ein absolut erstaunlicher Anblick. Der Boden unter dem Haus des Zauberdoktors war \u00fcbers\u00e4t mit menschlichen Sch\u00e4deln und Knochen, und dort stand eine Schatzkiste voller Geld. Es war ein wahrer Piratenschatz, der jetzt dort f\u00fcr alle sichtbar, umgeben von menschlichen \u00dcberresten, auf der Erde lag. Das Entgelt f\u00fcr Angst und Aberglaube.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich beobachtete die Menschenmenge, um zu sehen, ob sich jemand heranwagen und etwas aus dieser Grube schn\u00f6den Mammons herausholen w\u00fcrde. Doch nicht einer der Waldleute machte die geringsten Anstalten, dieses offen herumliegende Geld anzutasten. Einer meiner \u00f6rtlichen Mitarbeiter erz\u00e4hlte mir, dass der Zauberer ihnen gesagt hatte, dass dieses Geld anfangen w\u00fcrde zu brennen, wenn es sich in der Tasche eines Menschen befand, der es von ihm gestohlen hatte. Es erstaunte mich, dass die Leute sogar nach dieser Demonstration immer noch von Angst und Aberglauben in Schach gehalten wurden.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Die Sonne ging unter, und ich beschloss, das ganze Geld und die Gebeine die Nacht \u00fcber dort liegen zu lassen. Vielleicht waren einige ja mutig genug, um einige Scheine und M\u00fcnzen im Schutz der Dunkelheit aufzusammeln. Am n\u00e4chsten Morgen waren jedoch das ganze Geld und alle anderen Gegenst\u00e4nde nach wie vor unangetastet. Alles lag noch genauso da wie am Abend zuvor.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Ich wies den Fahrer des Bulldozers an, ein Loch in der Mitte des Platzes zu graben und die Sch\u00e4del, Knochen, Fetische und das Geld in dieser Grube zu begraben. Das tat er und gl\u00e4ttete die Oberfl\u00e4che dann so, dass nichts mehr zu sehen war. Nun hatten wir noch einen Tag, bis unsere Veranstaltung beginnen sollte.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Inzwischen war die Menge der Leute, die am Rand des Felds kampierten, auf fast 50.000 angewachsen. Sie holten Wasser aus dem Fluss, wo sie sich und ihre W\u00e4sche wuschen. Es hatte sich kurzerhand ein richtiges Dorf gebildet und es gab sogar einen Marktplatz, wo gehandelt und gefeilscht wurde. K\u00fche, Ziegen und H\u00fchner wurden geschlachtet und gehandelt. Kochfeuer leuchteten hell in der Nacht, doch niemand wagte sich in die N\u00e4he des umgest\u00fcrzten heiligen Baumes, um das Holz davon als Feuerholz zu verwenden. Alle schienen auf das Hauptereignis zu warten: die Ankunft von Reinhard Bonnke, der das Evangelium predigen sollte.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Zu Beginn der Veranstaltungen, am ersten Abend, standen fast 100.000 Menschen Schulter an Schulter vor der Rednerb\u00fchne. Das Feld war bis zum Flussufer hin erleuchtet, dank unserer Generatoren und der Licht- und Lautsprechert\u00fcrme. Ich l\u00e4chelte bei dem Anblick der Masse von Menschen, die dort, wo vorher das Haus des Zauberdoktors gestanden hatte, mit erwartungsvollen Gesichtern darauf warteten, die Botschaft von Jesus Christus zu h\u00f6ren. Pl\u00f6tzlich schoss aus dem Himmel ein Blitz, der in einen am Rand des Veranstaltungsortes stehenden Baum einschlug. Dann folgte ein sintflutartiger Regen, der sich \u00fcber alle ergoss. Reinhard war bis auf die Haut durchn\u00e4sst, sein Schirm wurde vom Sturm v\u00f6llig zerfetzt. Doch er behielt das Mikrofon in der Hand und predigte weiter, selbst als der Wind einige der Lautsprechermonitoren von der B\u00fchne fegte.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>Der Regen h\u00f6rte nach etwa zwanzig Minuten wieder auf und die Predigt hatte absolut fantastische Auswirkungen. Blinde wurden wieder sehend und bezeugten dies vor der versammelten Menge. Die Freude \u00fcber das Evangelium der Liebe Jesu, des Lichts und des Lebens manifestierte sich in einem au\u00dferordentlichen Kontrast zu den Fesseln der Angst und des Aberglaubens, die diese Menschen bis dahin gefangen gehalten hatten.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>An den vier Predigtabenden versammelten sich zusammengenommen 870.000 Menschen auf diesem Feld, wo das Haus eines Zauberers zuvor die Gegend beherrscht hatte. 527.810 Menschen nahmen Jesus an und f\u00fcllten Entscheidungskarten aus.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/das-missionswerk-von-reinhard-bonnke-und-daniel-kolenda\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/grafik-cfan-logo-160x44.jpg\" width=\"160\" height=\"44\" class=\"alignright size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Zu Beginn des letzten Abends der Evangelisationskampagne kam der Stammesk\u00f6nig aus dem Wald, getragen auf seiner S\u00e4nfte, um Reinhard zu begr\u00fc\u00dfen. Sein Gefolge f\u00fchrte eine schneewei\u00dfe Kuh mit sich, als Geschenk f\u00fcr den \u201eMann Gottes\u201c. Wie zuvor legten sich seine Tr\u00e4ger flach auf den Boden, als sich der K\u00f6nig von seinem Sitz erhob, um auf die B\u00fchne zu steigen und ein Wort an die Menge zu richten. Auch seine Frauen knieten sich wieder auf die Erde. Reinhard begr\u00fc\u00dfte den K\u00f6nig und erteilte ihm das Wort. In der Stammessprache sagte er vor der versammelten Menge, dass er sehr dankbar sei f\u00fcr diesen Mann, der eine Botschaft der Liebe, der Vergebung und der Wiedergutmachung an sein Volk gerichtet hatte. Reinhard nahm das Geschenk in Empfang, der K\u00f6nig blieb zur Versammlung und erlebte nicht nur die Predigt, sondern auch die nachfolgenden Bekehrungen und Heilungen.&nbsp; &nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag brauchten wir bis zum Abend, um die Ausr\u00fcstung abzubauen und sie in die Container zu verstauen, um sie dann zum n\u00e4chsten Veranstaltungsort zu transportieren. Wie gew\u00f6hnlich arbeiteten wir mit den einheimischen Arbeitern, um diese Aufgabe zu erledigen. Als wir die Arbeit schlie\u00dflich bei Einbruch der Dunkelheit geschafft hatten, beschlossen wir, die Nacht noch vor Ort zu verbringen, ehe wir wieder nach Lagos fuhren. Bei Tagesanbruch nahmen wir ein kaltes Fr\u00fchst\u00fcck ein und machten uns bereit, das Feld zu verlassen. Das Team und ich hielten uns an den H\u00e4nden, um Gott f\u00fcr den gro\u00dfartigen Segen zu danken, den er in diesem entlegenen Teil des Landes geschenkt hatte. W\u00e4hrend wir beteten, h\u00f6rten wir immer lauter werdende Hackger\u00e4usche.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/speziell\/buch-auf-leben-oder-tod\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-buch-auf-leben-oder-tod-von-winfried-wentland-250x388.jpg\" width=\"250\" height=\"388\" class=\"alignright size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Boafo stupste mich an der Schulter und zeigte auf den umgest\u00fcrzten Baum. Mehrere Gruppen von Einheimischen waren mit \u00c4xten aus dem Wald gekommen. Sie hackten die \u00c4ste von dem einst heilig gewesenen Baum ab. Zweifellos waren diese Gesten, so unbedeutend sie erscheinen mochten, die ersten Hiebe, die je einer von ihnen dem Aberglauben versetzt hatte, der sie seit Generationen fest im Griff hielt.&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Wir bestiegen unseren Konvoi und ich schaltete das Sechs-Gang-Getriebe des Iveco-Trucks ein. Langsam setzten wir die 70 Tonnen der Ausr\u00fcstung in Bewegung, auf die lange Reise nach Hause. Als wir an dem umgest\u00fcrzten Baum vorbeifuhren, winkten wir den Leuten zu, die dort arbeiteten, und waren froh, dass sie uns l\u00e4chelnd und mit einer echten Freude zur\u00fcckwinkten.&nbsp;\n<\/p>\n<p><b>\u201eIch finde es einfach gro\u00dfartig, wenn Menschen Angst zu Feuerholz machen, oder? Boafo?\u201c &nbsp;<\/b><\/p>\n<p>\u201eIch finde das auch gro\u00dfartig, Boss.\u201c&nbsp;\n<\/p>\n<p><b><i>Auszug aus Kapitel 30 des Buches <a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/speziell\/buch-auf-leben-oder-tod\/\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><font color=\"#000080\">\u201eAuf Leben oder Tod\u201c<\/font><\/a> von Winfried Wentland<\/i><\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cfan.eu\/de\/das-missionswerk-von-reinhard-bonnke-und-daniel-kolenda\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/grafik-wp-cfan-logo-adresse-620x111.gif\" width=\"620\" height=\"111\" class=\"alignnone size-medium\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Vom MINUS zum PLUS! <\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.minus-plus.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-vom-minus-zum-plus-250x174.jpg\" width=\"250\" height=\"174\" class=\"alignright\" \/><\/a>Das ist Ihre Chance! Gott sagt, er liebt Sie, er verliert Sie nie aus den Augen. Der Glaube ist da f\u00fcr das Unm\u00f6gliche! Bibel, Neues Testament, Matth\u00e4us 11,5-6 + Lukas 7,22-23: Blinde sehen und Lahme gehen, Auss\u00e4tzige werden rein und Taube h\u00f6ren, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir \u00e4rgert. Alle die zu Jesus Christus im neuen Testament der Bibel kamen wurden geheilt. Das ist auch heute noch die Botschaft an die Menschheit. <strong>Am tiefsten Punkt unserer Not setzt das Evangelium von Jesus Christus an. Jesus sah sein Leben als eine Befreiungsaktion. Er sagte, er sei gekommen, \u201czu suchen und zu retten, was verloren ist\u201d.<\/strong> Er selbst hat auch gesagt, dass sein Tod kein Unfall war. Er kam, um zu sterben: \u201cDes Menschen Sohn kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben f\u00fcr viele hinzugeben.\u201d <strong><a href=\"https:\/\/www.minus-plus.de\"><font color=\"#000080\">https:\/\/www.minus-plus.de<\/font><\/a><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/Grafik-Logo-RfD-35.jpg\" width=\"35\" height=\"35\" class=\"alignleft\" \/><\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\" title=\"RFD Rettung f\u00fcr Deutschland\"><font color=\"#000080\">RfD Rettung f\u00fcr Deutschland<\/font><\/a><\/strong><a href=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\/Grafik-WP-Buch-Titelseite-H100.jpg\" width=\"71\" height=\"100\" class=\"alignright\" \/><\/a> &#8211; Mehr Informationen \u00fcber biblische Wahrheiten (auch im Gesch\u00e4ftsleben) finden Sie in dem Buch\/eBook von Autor Uwe Melzer mit dem Titel: <strong><a href=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\/\"><font color=\"#000080\">50 biblische Erfolgsgrundlagen im Gesch\u00e4ftsleben.<\/font><\/a><\/strong> Dieses Buch\/eBook ist erschienen im <strong><a href=\"https:\/\/www.epubli.de\/shop\/autor\/Uwe-Melzer\/2518\"><font color=\"#000080\">epubli-Verlag unter Buch-ISBN: 978-3-8442-2969-1 und eBook\/ePUB-ISBN: 978-3-8442-0365-3.<\/font><\/a><\/strong> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/Grafik-WP-Ichthys-Logo-Fisch-Glaube.jpg\" width=\"212\" height=\"140\" class=\"alignleft\" \/><\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\"><font color=\"#f50700\">ICHTHYS-CONSULTING<\/font><br \/>\n<font color=\" #464646\">christliche Unternehmensberatung<\/font><\/a><\/strong><br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:info@ichthys-consulting.de\"><font color=\"#000080\">info@ichthys-consulting.de<\/font><\/a><br \/>\nInternet: <a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\"><font color=\"#000080\">www.ichthys-consulting.de<\/font><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=3945\" data-text=\"Mitten im #Nirgendwo - Wenn #Furcht zu #Feuerholz wird - eine #spannende #Geschichte:\" data-lang=\"de\">Twittern<\/a><script>!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\";fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,\"script\",\"twitter-wjs\");<\/script><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\"> {lang: 'de'} <\/script><g:plusone><\/g:plusone><\/p>\n<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/all.js#appId=1353372024723791&amp;xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=3945\" send=\"true\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\"><\/fb:like><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geschah vor gut 10 Jahren im s\u00fcd\u00f6stlichen Nigeria. Die Beh\u00f6rden hatten kurzfristig ihre bereits erteilte Genehmigung f\u00fcr einen uns zugesagten Veranstaltungsort widerrufen und uns stattdessen auf einen weit abgelegenen Platz &#8211; mitten im \u201eNirgendwo\u201c verwiesen. Als CfaN-Team beschlossen wir dennoch, diese besondere Herausforderung im Vertrauen auf den Herrn anzunehmen. Als wir mit den Lkws am Veranstaltungsort ankamen, begr\u00fc\u00dfte uns unser Afrika-Direktor John Darku, begleitet von einer kleinen Crew einheimischer Mitarbeiter, die er rekrutiert hatte. Wie f\u00fcr eine Gro\u00dfveranstaltung erforderlich, handelte es sich um eine zum Teil freigelegte Lichtung, die am Ufer eines Flusses eine Art Amphitheater bildete. Wir mussten eigentlich nur noch das Unterholz und einige verbleibende B\u00e4ume beseitigen, um den Standort vorzubereiten und die Rednerb\u00fchne, die Generatoren, die Kamerast\u00e4nde, die Lautsprecher- und Beleuchtungst\u00fcrme aufzustellen. Unsere Container und die vor\u00fcbergehend aufgestellten Absperrungen bildeten einen Sicherheitsbereich hinter der B\u00fchne. Allerdings hatten wir im Umkreis von 75 Kilometern keine einzige gr\u00f6\u00dfere Stadt oder Siedlungen gesehen. 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