{"id":5072,"date":"2018-07-12T21:05:20","date_gmt":"2018-07-12T19:05:20","guid":{"rendered":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072"},"modified":"2019-08-19T17:17:45","modified_gmt":"2019-08-19T15:17:45","slug":"70-jahre-israel-teil-6-warum-wurde-1948-kein-arabischer-staat-in-palaestina-gegruendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/70-jahre-israel-teil-6-warum-wurde-1948-kein-arabischer-staat-in-palaestina-gegruendet\/","title":{"rendered":"70 Jahre Israel Teil 6 &#8211; Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Pal\u00e4stina gegr\u00fcndet?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-0-titelbild-620x342.jpg\" width=\"620\" height=\"342\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><\/p>\n<p><strong>Der Urknall des Nahostkonflikts ereignete sich vor ziemlich genau 70 Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai. Nachdem David Ben Gurion am Nachmittag des 14. Mai 1948 die Gr\u00fcndung des Staates Israel verk\u00fcndet hatte, \u00fcberfielen Stunden sp\u00e4ter arabische Armeen das gerade gegr\u00fcndete Land: im Norden r\u00fcckten syrische und libanesische Truppen, im Osten jordanische Streitkr\u00e4ften und im S\u00fcden \u00e4gyptische Einheiten vor. Das britische Mandat endete mit Beginn des 15. Mai; es gab es niemanden, der die arabische  Armada aufhalten konnte.<\/strong> (<em>Autor: Matthias K\u00fcntzel<\/em>)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-01-ben-gurion-declaration-of-independence-620x349.jpg\" width=\"620\" height=\"349\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><\/p>\n<p>Dieser erste Nahostkrieg kostete mindestens 6.000 Juden (ein Prozent der damaligen j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung) sowie vielen Arabern das Leben. Er f\u00fchrte zur Flucht und Vertreibung von Hunderttausenden Arabern aus Pal\u00e4stina und Hunderttausenden Juden aus arabischen Gebieten. Er zerst\u00f6rte nicht den j\u00fcdischen Teilstaat, sondern beseitigte das j\u00fcdisch\/arabische Pal\u00e4stina und die friedliche Koexistenz von Juden und Arabern. Nach diesem Krieg herrschte bis 1967 Jordanien \u00fcber das Westjordanland und \u00c4gypten \u00fcber den Gazastreifen: Die Araber aus Pal\u00e4stina waren zwischen 1948 und 1967 als nationale Gruppe von der Bildfl\u00e4che verschwunden.<\/p>\n<p>W\u00e4re es zu diesem Krieg nicht gekommen, h\u00e4tten diesen Monat auch die Araber in Pal\u00e4stina den 70. Jahrestag ihres Staates feiern k\u00f6nnen. Die Errichtung des arabischen Teilstaats war Bestandteil des Teilungsbeschlusses, den die Vereinten Nationen am 29. November 1947 mit Zweidrittel-Mehrheit gefasst hatten.<\/p>\n<p><strong>Warum aber war den Arabern die Zerst\u00f6rung des j\u00fcdischen Teilstaats wichtiger, als der Aufbau eines eigenen?<\/strong><br \/>\nIn der hiesigen medialen Aufbereitung der Gr\u00fcndung Israels wird der Krieg der Araber, wenn man ihn denn \u00fcberhaupt erw\u00e4hnt, als etwas behandelt, das eigentlich selbstverst\u00e4ndlich gewesen und von allen Seiten erwartet worden sei. Die historische Analyse zeigt, dass dies keineswegs so war. Zwar lehnten die arabischen F\u00fchrer, zumindest in der \u00d6ffentlichkeit, den Teilungsbeschluss ab. Doch blieb die Frage, ob der UN-Beschluss unter Einsatz regul\u00e4rer Armeen niedergemacht werden sollte, bis zuletzt umstritten.<\/p>\n<h2><strong>Krieg gegen die Vereinten Nationen?<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-02-un-general-assembly-partition-vote-620x415.jpg\" width=\"620\" height=\"415\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><br \/>\n<em>Abstimmung zum UN-Teilungsplan<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Amin el-Husseini, der Mufti von Jerusalem und die mit ihm verb\u00fcndete \u00e4gyptische Muslimbruderschaft f\u00fcr einen militanten Jihad gegen die Juden in Pal\u00e4stina stark machten, lehnten noch im Dezember 1947 \u00c4gypten und Saudi-Arabien eine milit\u00e4rische Intervention ab. Dieser Haltung schloss sich im selben Monat die Arabische Liga an. Zwar kam sie \u00fcberein, Rekrutierungszentren f\u00fcr Guerilla-Freiwillige in Pal\u00e4stina zu etablieren. Sie betrachtete  jedoch \u201edie K\u00e4mpfe in Pal\u00e4stina als einen B\u00fcrgerkrieg, in den sie mit ihren regul\u00e4ren Kr\u00e4ften nur eingreifen w\u00fcrde, wenn ausl\u00e4ndische Armeen das Land angreifen und die Teilung mit Gewalt durchsetzen sollten\u201c, wie Abd al-Rahman Azzam, ihr Generalsekret\u00e4r, im Februar 1948 erkl\u00e4rte.<\/p>\n<h2><strong>Es gab mehrere gute Gr\u00fcnde, vor einem Pal\u00e4stina-Krieg zur\u00fcckzuschrecken:<\/strong><\/h2>\n<p><strong><font color=\"#d63c42\">Erstens<\/font> war der Beschluss der Vereinten Nationen ungew\u00f6hnlich gut fundiert.<\/strong><br \/>\nSo hatte im April 1947 eine mehrw\u00f6chige Pal\u00e4stina-Debatte im UN-Plenum begonnen. Am 14. Mai, dem vorletzten Tag, setzte sich Andrej Gromyko, der damalige sowjetische UN-Delegierte und sp\u00e4tere Au\u00dfenminister, f\u00fcr die Teilung Pal\u00e4stinas ein. Am 15. Mai beschlossen die UN die Einsetzung des elfk\u00f6pfigen <em>United Nations Special Committee on Palestine<\/em>, kurz UNSCOP, das sich \u00fcber die Lage in Pal\u00e4stina ein Bild machen sollte. In diesem Komitee hatten nicht die Vetom\u00e4chte des Sicherheitsrats, sondern kleinere und neutrale Staaten das Sagen: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Australien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Australien<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guatemala\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Guatemala<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Indien<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Iran<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jugoslawien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Jugoslawien<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Kanada<\/font><\/a>, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Niederlande<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peru\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Peru<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Schweden<\/font><\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechoslowakei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Tschechoslowakei<\/font><\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uruguay\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Uruguay<\/font><\/a>. Als dieses Komitee im Juni und Juli 1947 Pal\u00e4stina besuchte, verweigerte die arabische Seite auf Betreiben des Mufti jede Zusammenarbeit, w\u00e4hrend die j\u00fcdische Seite kooperierte. Am 1. September 1947 legte das Komitee seine mit Spannung erwartete Empfehlung vor: Acht L\u00e4nder pl\u00e4dierten f\u00fcr die Aufteilung Pal\u00e4stinas in einen j\u00fcdischen und einen arabischen Staat, w\u00e4hrend drei \u2013 Indien, Jugoslawien und Iran \u2013 f\u00fcr einen f\u00f6deralen Einheitsstaat votierten. Derart vorbereitet, beschlossen die Vereinten Nationen am 29. November die Teilung Pal\u00e4stinas: Es war eine gewichtige Entscheidung, zumal hier beide Superm\u00e4chte \u2013 USA und UdSSR \u2013 an einem Strang zogen. Hiergegen einen Krieg zu initiieren, war dementsprechend riskant. \u201eEs w\u00e4re ein gef\u00e4hrlicher und tragischer Pr\u00e4zedenzfall, wenn ein Beschluss der UN-Vollversammlung durch Gewalt hinf\u00e4llig gemacht w\u00fcrde\u201c, hatte die UN-Pal\u00e4stinakommission im Februar 1948 erkl\u00e4rt, w\u00e4hrend die USA im selben Monat jeden Versuch, die Entschlie\u00dfung der Vollversammlung mit Gewalt zu sabotieren, als \u201eAngriffsakt\u201c einstuften.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#d63c42\">Zweitens<\/font> waren einige der arabischen F\u00fchrer mit dem Teilungsplan weitaus weniger unzufrieden, als es nach au\u00dfen hin den Anschein hatte.<\/strong><br \/>\nSo erkl\u00e4rte Emir Abdullah, der Herrscher Transjordaniens, \u201edass die Teilung Pal\u00e4stinas die einzige praktikable L\u00f6sung des Konflikts\u201d sei. Einen \u00e4hnlichen Standpunkt nahm der Generalsekret\u00e4r der Arabischen Liga, Abd al-Rahman Azzam, ein. Einem im August 1946 verfassten Bericht der Jewish Agency zufolge \u201egab es aus seiner Sicht nur eine L\u00f6sung, und zwar die Teilung. \u2026 Als Sekret\u00e4r der Arabischen Liga k\u00f6nne er gegen\u00fcber den Arabern jedoch nicht als Initiator eines solchen Vorschlags auftreten.\u201c Stattdessen legte Azzam \u201egegen\u00fcber den Arabern\u201c die entgegengesetzte Position an den Tag.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#d63c42\">Drittens<\/font> war zwar die Mehrheit der Araber in Pal\u00e4stina mit dem Teilungsplan nicht einverstanden; doch einen Krieg dagegen zu f\u00fchren, lehnte sie ab.<\/strong><br \/>\nDas lag zum einen daran, dass 1947 Zehntausende von ihnen in j\u00fcdisch dominierten Wirtschaftsbereichen, etwa den Zitrusfeldern, Arbeit gefunden hatten. Zum anderen war man sich der milit\u00e4rischen St\u00e4rke der Zionisten bewusst. \u201eDie meisten pal\u00e4stinensischen Araber\u201d, notierte Ben Gurion im Februar 1948, \u201eweigerten sich und weigern sich noch immer, in das Kriegsgeschehen hineingezogen zu werden.\u201d In seiner Studie \u201e<a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/Army-Shadows-Palestinian-Collaboration-1917-1948\/dp\/0520259890\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Army of Shadows<\/font><\/a>\u201c liefert Hillel Cohen Beispiele f\u00fcr die Hartn\u00e4ckigkeit, mit der sich pal\u00e4stinensische Araber den Kriegsaufrufen ihrer F\u00fchrer widersetzen und Nichtangriffspakte mit den Juden ihrer Umgebung schlossen, oder gar die j\u00fcdischen Abwehrk\u00e4mpfe unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p><strong>Warum aber fand der f\u00fcr beide Seiten so verheerende Krieg dennoch statt? Warum setzte sich in einer Zeit, in der noch verschiedene Antworten auf den Teilungsbeschluss m\u00f6glich schienen, die am meisten radikale, die von Haj Amin el-Husseini, durch?<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Sieg des Mufti<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-03-husseini-620x355.jpg\" width=\"620\" height=\"355\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das Verh\u00e4ngnis nahm im Juni 1946 seinen Lauf.<\/strong><br \/>\nIn diesem Monat traf el-Husseini, der sich seit Mai 1945 in franz\u00f6sischem Gewahrsam befand und eigentlich als Kriegsverbrecher angeklagt werden sollte, in Kairo ein. Zeitgleich tagte die Arabische Liga im syrischen Urlaubsort Bludan. Dort fasste sie einen schwerwiegenden Beschluss: Die bis dahin bestehenden Vertretungsorgane der Araber in Pal\u00e4stina wurden kurzerhand aufgel\u00f6st und durch ein neues <em>Arab Higher Committee<\/em> unter F\u00fchrung von Amin el-Husseini ersetzt. Den Mufti-Gegnern, die sich zuvor unter der Bezeichnung <em>Arab Supreme Front <\/em>organisiert hatten, wurde die Teilnahme im <em>Arab Higher Committee<\/em> verwehrt.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Bludan-,Diktat\u2018 war ein vollst\u00e4ndiger Sieg f\u00fcr den Mufti\u201c, betont der Mufti-Biograph Joseph Schechtman.<\/strong><br \/>\nVon \u201eeiner Macht\u00fcbernahme, einem Staatsstreich\u201c spricht David Thomas Schiller. Obwohl Amin al-Husseini auf Anweisung der \u00e4gyptischen Beh\u00f6rden Pal\u00e4stina nicht einmal betreten durfte, war er mit diesem Liga-Beschluss als neuer F\u00fchrer der pal\u00e4stinensischen Araber inthronisiert und erhielt Zugriff auf ein Budget in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 10.000 Britische Pfund.<\/p>\n<p><strong>Diese Macht\u00fcbergabe hatte Konsequenzen f\u00fcr die Juden:<\/strong><br \/>\nDie F\u00fchrerschaft des Mufti kam einer Kriegserkl\u00e4rung gegen den Jishuv \u2013 der Gemeinschaft der Juden in Pal\u00e4stina \u2013 gleich: das B\u00fcndnis el-Husseinis mit Hitler und seine aktive Mitwirkung am Holocaust waren wohlbekannt.<\/p>\n<p><strong>Sie hatte auch Konsequenzen f\u00fcr die Araber:<\/strong><br \/>\nMit ihrer Entscheidung hatte die Arabische Liga jedweden Ansatz einer vom Mufti unabh\u00e4ngigen pal\u00e4stinensischen Politik zerst\u00f6rt. So erlebten zwischen 1946 und 1948 zahllose Araber ein D\u00e9j\u00e0-vu: Wie schon in der Zeit zwischen 1936 und 1939 errichtete der Mufti gegen\u00fcber Andersdenkenden erneut ein Terrorregime. Wer immer den Juden Rechte zugestehen oder sonstwie von den Doktrinen des Mufti abweichen wollte, stand mit einem Bein im Grab.<\/p>\n<p>Da war zum Beispiel Fawzi Darwish Husseini, eine angesehene Pers\u00f6nlichkeit und ein Cousin des Mufti, der gemeinsam mit Juden f\u00fcr einen bi-nationalen Staat eintrat. Im November 1946 wurde Fawzi von Schergen des Mufti get\u00f6tet. Oder da ist Sami Taha, ein prominenter Gewerkschaftsf\u00fchrer aus Haifa, der Juden gewisse Rechte einr\u00e4umen wollte und aus eben diesem Grund im September 1947 ermordet wurde. Von dieser erneuten Zerschlagung ihres moderaten Fl\u00fcgels hat sich die pal\u00e4stinensisch-arabische Nationalbewegung bis heute nicht erholt.<\/p>\n<p><strong>Der Liga-Beschluss ver\u00e4nderte drittens die Dynamik des Nahostkonflikt.<\/strong><br \/>\nDer Mufti sah in den Vereinten Nationen  eine von \u201eimperialistischen Interessen\u201c dominierte Organisation. F\u00fcr ihn wie auch f\u00fcr Hassan al-Banna, dem F\u00fchrer der Muslimbruderschaft, war der Teilungsbeschluss ein \u201einternationales Komplott, ausgef\u00fchrt von den Amerikanern, den Russen und den Briten unter dem Einfluss des Zionismus.\u201c Diese Einsch\u00e4tzung war, wie wir oben gesehen haben, absurd. Sie zeigte, wie verbreitet die Behauptung von der j\u00fcdischen Weltherrschaft, die die Nazipropaganda den Arabern <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nazi-propaganda-auf-arabisch.1079.de.html?dram:article_id=176254\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">\u00fcber Jahre hinweg eingebl\u00e4ut<\/font><\/a> hatte, noch war. Als das <em>United Nations Special Committee on Palestine<\/em> 1947 vor Ort Erkundungen einzuholen suchte, erkl\u00e4rte der Mufti, dass jeder Araber, der mit diesem Komitee zu sprechen suche, daf\u00fcr mit seinem Leben bezahlt. Mit der Einsetzung el-Husseinis war keine Kompromissl\u00f6sung, sondern nur radikalster Widerstand gegen den Teilungsbeschluss zu erwarten.<\/p>\n<p><strong>Der Mufti war allerdings nicht nur bei den Pal\u00e4stinensern, sondern auch bei den Herrschern Arabiens unbeliebt.<\/strong><br \/>\nSein Extremismus sei \u201ef\u00fcr die Araber mindestens so sch\u00e4dlich, wenn nicht noch sch\u00e4dlicher, als f\u00fcr die Juden\u201d, bemerkte der Generalsekret\u00e4r der Liga, Abd al-Rahman Azzam.  \u00c4gyptens Premier Isma\u2018il Sidqi bezeichnete ihn als \u201eeinen Intriganten, dem auch die Zerst\u00f6rung der gesamten arabischen Welt nichts ausmacht, solange es ihm pers\u00f6nlich n\u00fctzt.\u201d Abdullah von Transjordanien machte ihn f\u00fcr das \u201eElend\u201c in Pal\u00e4stina verantwortlich, w\u00e4hrend  Ibn Saud erkl\u00e4rte, dass der Mufti sein Land, Saudi-Arabien, nicht betreten d\u00fcrfe. Wie also konnte es dazu kommen, dass die Liga ausgerechnet den w\u00fctendsten Judenhasser im Lager der Pal\u00e4stinenser zu deren F\u00fchrer erkl\u00e4rte?<\/p>\n<h2><strong>Die Muslimbr\u00fcder marschieren auf<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-04-al_banna_husseini-620x458.jpg\" width=\"620\" height=\"458\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><\/p>\n<p><strong>Hier hatte vermutlich der Druck der Stra\u00dfe den Ausschlag gegeben.<\/strong><br \/>\nF\u00fcr unz\u00e4hlige Araber war der Mufti ein charismatischer Held \u2013 hatte er es doch nicht nur geschafft, <a href=\"https:\/\/www.mena-watch.com\/mena-analysen-beitraege\/terror-und-verrat-wie-der-mufti-von-jerusalem-seiner-verhaftung-entging\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">einem britischen Haftbefehl von 1937 zu entgehen<\/font><\/a>, sondern auch den Auslieferungsersuchen Londons, Belgrads und Washingtons von 1945. \u201eDie Straflosigkeit seiner Taten hat sein Prestige unter den Arabern gehoben\u201c, schrieb  1947 Simon Wiesenthal. \u201eEin Mann, \u2026 der der Feind Nr. 1 eines m\u00e4chtigen Imperiums ist \u2013 und dieses Imperium kann sich seiner nicht erwehren \u2013 scheint ihnen gerade ein passender ,F\u00fchrer\u2018 zu sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die \u00e4gyptischen Muslimbr\u00fcder sch\u00fcrten diese Stimmung und bauten darauf auf.<\/strong><br \/>\nSeit der Festsetzung des Mufti im Mai 1945 hatten sie ihn unerm\u00fcdlich verteidigt, angepriesen und jeden, der sich mit ihm anlegte, bedroht. So warnten sie im April 1946 die USA, dass sie f\u00fcr die Rettung des Mufti auch bereit seien, sich selbst zu opfern.  Im Juni 1946, ein gutes Jahr nach Schlie\u00dfung der Vernichtungslager, erkl\u00e4rten sie in Reaktion auf das Ger\u00fccht, Zionisten h\u00e4tten den Mufti zum Tode verurteilt: \u201eEin H\u00e4rchen des Mufti ist mehr wert als die Juden auf der gesamten Welt. \u2026 Sollte ein H\u00e4rchen des Mufti ber\u00fchrt werden, w\u00fcrde jeder Jude in der Welt ohne Gnade get\u00f6tet werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Derartige Stellungnahmen hatten Gewicht.<\/strong><br \/>\nDie Muslimbr\u00fcder hatten schon in den Drei\u00dfigerjahren antisemitische Kampagnen initiiert und von deutschen Nazi-Agenten Gelder erhalten. Bei Kriegsende waren sie die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte und kampfst\u00e4rkste \u00e4gyptische Gruppierung. 1945 verf\u00fcgten sie \u00fcber 1.500 Zweigstellen und 500.000 Mitglieder. Diese Anzahl soll sich bis 1948 verdoppelt oder gar verdreifacht haben. Schon die R\u00fcckkehr des Mufti nach \u00c4gypten war ein klarer Erfolg ihrer Drohkampagnen; ein Erfolg, den die Muslimbr\u00fcder \u00fcberschw\u00e4nglich feierten: \u201eOh Amin! Was f\u00fcr gro\u00dfartiger, sturer, toller und wundervoller Mann Du bist. \u2026 Marschiert voran! Gott ist mit Euch! Wir stehen hinter Dir! Wir sind bereit, unsere Leben f\u00fcr die Sache zu opfern! Auf zum Tod! Vorw\u00e4rts Marsch!\u201c<\/p>\n<p><strong>Im Juni 1946 unternahm Isma\u2019il Sidqi, der \u00e4gyptische Regierungschef, einen letzten Versuch, den Pro-Mufti-Kr\u00e4ften entgegenzutreten.<\/strong><br \/>\nEr kritisierte, dass der \u00e4gyptische K\u00f6nig Faruk dem Mufti Asyl gew\u00e4hrt hatte, ohne die Regierung zu fragen, und wies auf \u201epolitische Irrt\u00fcmer\u201c des Mufti w\u00e4hrend dessen Zusammenarbeit mit den Nazis hin. Die Muslimbr\u00fcder reagierten mit einer w\u00fctenden Serie von Stellungnahmen und erkl\u00e4rten, dass al-Husseini nicht nur keinen einzigen Fehler begangen, sondern auch in Deutschland den Jihad, so wie es n\u00f6tig sei, gef\u00fchrt habe. \u201eDieser Held\u201c, schrieben sie 1946, \u201ebek\u00e4mpfte den Zionismus mit der Hilfe von Hitler und Deutschland. Hitler und Deutschland sind gegangen, doch Amin el-Husseini wird den Kampf fortsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Diese Pro-Mufti-Kampagnen und das Unruhepotential, das die Bruderschaft repr\u00e4sentierte, d\u00fcrften entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Liga den Mufti unter der Federf\u00fchrung \u00c4gyptens zum F\u00fchrer der Pal\u00e4stinenser erhob.<\/p>\n<h2><strong>Orientierung auf Krieg<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-70-jahre-israel-teil6-05-arab_israeli_war-620x314.jpg\" width=\"620\" height=\"314\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/a><\/p>\n<p><strong>Es waren ebenfalls die Muslimbr\u00fcder, die \u00c4gypten ma\u00dfgeblich dazu brachten, in das neugegr\u00fcndete Israel mit regul\u00e4ren Truppen einzumarschieren.<\/strong><br \/>\nEinerseits bauten sie starke Verb\u00e4nde in Pal\u00e4stina auf und verf\u00fcgten dort Ende 1947 \u00fcber 25 Zweigstellen und 20.000 Mitglieder. Andrerseits setzen sie die Arabische Liga unter Druck und boten ihr zum Beispiel 10.000 K\u00e4mpfer f\u00fcr Pal\u00e4stina an. Im Dezember 1947 brachten die Muslimbr\u00fcder in Kairo anl\u00e4sslich einer Konferenz der Arabischen Liga 100.000 Menschen auf die Stra\u00dfe. Auf der Terasse des Savoy-Hotels, wo die Liga tagte, \u201estanden mit w\u00fcrdigen, ernsten Gesichtern die Ministerpr\u00e4sidenten der arabischen Staaten \u2026, und nahmen, Hand am Fez, den Vorbeimarsch der Gl\u00e4ubigen ab\u201c, berichtete 1947 der <em>Spiegel<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Und tats\u00e4chlich erkl\u00e4rte sich die Liga unter dem Eindruck dieser Demonstration bereit, Freiwillige f\u00fcr Djiahd-Eins\u00e4tze in Pal\u00e4stina auszubilden.<\/strong><br \/>\nDamit hatte das eher z\u00f6gerliche \u00c4gypten erstmals Verantwortung f\u00fcr K\u00e4mpfe in Pal\u00e4stina \u00fcbernommen. Auf diese Weise \u201esorgte die Bruderschaft  f\u00fcr eine Atmosph\u00e4re, in der Krieg als der einzig logische und nat\u00fcrliche Fortgang erschien\u201d, schreibt der Nahosthistoriker Thomas Mayer. \u201eDas Versagen der Regierung, diese Propaganda zu unterdr\u00fccken, f\u00f6rderte die milit\u00e4rische Intervention. \u2026 Die Bruderschaft zog \u00c4gypten mit Erfolg in den Pal\u00e4stina-Krieg hinein.\u201d Die amerikanische Gesandtschaft in Damaskus best\u00e4tigte diesen Befund. Sie machte, ohne die Bruderschaft zu nennen, \u201edie Kombination aus Regierungsrhetorik und Druck von unten\u201c f\u00fcr den \u00e4gyptischen Einmarsch verantwortlich.<\/p>\n<p><strong><em>Dieser Krieg fand aber auch deshalb statt, weil die antisemitische Nazipropaganda in arabischer Sprache das politische Klima auch noch in den Nachkriegsjahren pr\u00e4gte und weil in diesem Klima niemand der Politik des Mufti und der Muslimbruderschaft eine Grenze zu setzen in der Lage war. Unter diesem Umst\u00e4nden gelang es dem antisemitischen Fl\u00fcgel der arabischen Welt, die Initiative zu ergreifen und die Agenda zu bestimmen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Erst nachdem der erste Nahostkrieg mit einer arabischen Niederlage geendet hatte, setzte der jordanische K\u00f6nig Abdullah im Dezember 1948 Amin el-Husseini als Mufti ab. Etwa zur selben Zeit lie\u00df die \u00e4gyptische Regierung die Einheiten der Muslimbr\u00fcder in Pal\u00e4stina aufl\u00f6sen und die \u00e4gyptische Muslimbruderschaft verbieten. H\u00e4tten sich die \u00e4gyptischen Autorit\u00e4ten drei Jahre eher hierzu durchgerungen, w\u00e4re die Geschichte des Nahen Ostens anders verlaufen,<\/p>\n<p><strong>Erlauben wir uns dieses Gedankenexperiment:<\/strong><br \/>\nH\u00e4tte \u00c4gypten die Muslimbr\u00fcder bereits Ende 1945 verboten, w\u00e4ren deren Kampagnen zugunsten des Mufti entfallen; dann h\u00e4tte niemand die \u00e4gyptische Regierung unter Druck gesetzt, den Mufti als Pal\u00e4stinenserf\u00fchrer zu installieren; dann h\u00e4tten es nach dem Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen weder der Mufti noch die Muslimbr\u00fcder geschafft, die Kriegsstimmung mithilfe antij\u00fcdischer Attacken in Pal\u00e4stina (und den entsprechenden Gegenreaktionen) anzuheizen; dann w\u00e4re \u00c4gypten bei seiner urspr\u00fcnglich verbrieften Kriegsablehnung geblieben; dann h\u00e4tte es weder die Flucht noch die Vertreibung der Pal\u00e4stinenser gegeben; dann w\u00fcrde man im Jahr 2018 den siebzigsten Jahrestag der Gr\u00fcndung eines arabisch-pal\u00e4stinensischen Staates feiern k\u00f6nnen. Doch so kam es nicht. Die Akteure entschieden sich f\u00fcr einen anderen Weg.<\/p>\n<p><strong>Dies zeigt: Es gab 1947\/48 keinen Automatismus, der den Krieg und damit die Flucht und Vertreibung pal\u00e4stinensischer Araber unvermeidlich machte.<\/strong><br \/>\nEs waren die arabischen F\u00fchrer, die diesen Weg der Zerst\u00f6rung w\u00e4hlten \u2013 und zwar aus eigenen St\u00fccken. Keine \u201eimperialistische\u201d oder \u201ezionistische\u201d Macht hatte sie hierzu gedr\u00e4ngt. Um die Chancen eines arabisch-pal\u00e4stinensischen Staates stand es Ende 1947 besser, als jemals zuvor und jemals danach. Leider wurde diese Chance nicht genutzt. Leider hatte die Zerst\u00f6rung des ganz jungen Israel Vorrang.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel basiert auf einer l\u00e4ngeren Untersuchung, die die Zeitschrift <a href=\"https:\/\/jcpa.org\/jewish-political-studies-review-home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><font color=\"#000080\">Jewish Political Studies Review<\/font><\/a> 2016 unter dem Titel \u201eThe Aftershock of the Nazi War against the Jews, 1947-1948: Could War in the Middle East Have Been Prevented?\u201c ver\u00f6ffentlichte. Alle Quellennachweise befinden sich in der englischsprachigen Version der Internetseite: <\/em><a href=\"https:\/\/www.matthiaskuentzel.de\/contents\/the-aftershock-of-the-nazi-war-against-the-jews-19471948\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em><font color=\"#000080\">https:\/\/www.matthiaskuentzel.de\/contents\/the-aftershock-of-the-nazi-war-against-the-jews-19471948<\/font><\/em><\/a><em> nachgelesen werden kann.<\/em> &#8211; Quelle: mena-watch &#8211; der unabh\u00e4ngige Nahost-Thinktank<\/p>\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-wp-strich-rot-620x10.gif\" width=\"620\" height=\"10\"\/><br \/>\n<strong>Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, da\u00df sie die verw\u00fcsteten St\u00e4dte wieder aufbauen und bewohnen sollen, da\u00df sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, G\u00e4rten anlegen und Fr\u00fcchte daraus essen <\/strong>(bedeutet f\u00fcr die heutige Zeit: Reichtum herrscht im Land Israel)<strong>. Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, da\u00df sie nicht mehr aus ihrem Land (Israel) ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott. <\/strong>(Bibel, AT, Amos 9,11-15)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer Krieg gegen Israel f\u00fchrt, egal in welcher Form, f\u00fchrt Krieg gegen GOTT!<\/strong><br class=\"clear\"\/>\nBibel, AT, Sacharja 2,12: Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, \u00fcber die V\u00f6lker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: <em>\u201eWer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an\u201c<\/em>.<\/p>\n\n\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana\"><span style=\"font-size:18px\"><span style=\"color:#d63c42\">Ich (GOTT) will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen; und in dir (Israel) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden (Bibel, AT, 1. Mose 12,3).<\/span><\/span><\/span><\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-wp-strich-rot-620x10.gif\" width=\"620\" height=\"10\"\/><br \/>\n<em>(Presseartikel \u00fcber Israel von Autor Uwe Melzer:)<\/em><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 9<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5933\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">800.000 vergessene j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge, die aus arabischen Gebieten vertrieben wurden!<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 8<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5886\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Israel mit negativer Berichterstattung im deutschen Fernsehen: Ein Beispiel wie das ZDF &amp; MONITOR geschichtliche Fakten verzerren!<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 7<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5170\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Vom britischen \u201eWei\u00dfbuch\u201c zum UN-Teilungsplan und der Staatsgr\u00fcndung Israels<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 6<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Pal\u00e4stina gegr\u00fcndet?<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 5<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5022\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">25 Linke und arabische Israel-Mythen entzaubert \u2013 von einem linken Araber aus dem Libanon<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 4<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=4914\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Wie der heutige Staat Israel entstanden ist \u2013 Von Pogromen (Judenverfolgungen \/ gewaltt\u00e4tiger Antisemitismus) bis zur Staatsgr\u00fcndung!<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 3<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=4830\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Israel existiert zu Recht als Staat und die Juden haben keinen Landraub begangen! Ein Staat Pal\u00e4stina hat nie existiert. Fakten belegen Ger\u00fcchte!<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 2<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=4807\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">Volkssport Israelkritik Weltgemeinschaft hat nichts dazu gelernt! Antisemitismus unter neuem Deckmantel!<\/span><\/a><br \/>\n<strong><span style=\"color: #d63c42;\">70 Jahre Israel Teil 1<\/span><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=4685\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #000080;\">GOTTES Zeichen f\u00fcr die Welt &#8211; 70 Jahre feiert der Staat Israel &#8211; GOTT existiert und die Bibel ist wahr!<\/span><\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-wp-strich-rot-620x10.gif\" width=\"620\" height=\"10\"\/><br \/>\n<a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=972\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/foto-wp-israel-landkarte-palaestina-brtisches-mandat-text-250x319.jpg\" width=\"250\" height=\"319\"\/><\/a><strong>Die Grenzen von Israel mit Jerusalem als Hauptstadt und der Status der Juden als Volk aus GOTTES Sicht!<\/strong> Christlich und nach der Bibel und nach Gottes WORT ist nicht Pal\u00e4stina von den Israelis besetzt, sondern die Araber haben israelische Gebiete mit dem West-Jordanland und dem Gazastreifen besetzt, was das Ergebnis von einigen Kriegen seit 1948 ist. In der Bibel, die ca. 6000 Jahre Menschheitsgeschichte umfasst, wurden die Grenzen von Israel durch Gottes Wort in der Bibel eindeutig festgelegt. Diese beinhalten das West-Jordanland und den Gaza-Streifen einschlie\u00dflich der Golanh\u00f6hen und gro\u00dfe Teile des Libanons. 4. Mose 34,1-12: Die Grenzen des Landes Kanaan: Und der HERR (GOTT) redete mit Mose und sprach: Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, so soll das Land, das euch als Erbteil zuf\u00e4llt, das Land Kanaan sein nach diesen Grenzen: Es folgt eine exakte Beschreibung mit: S\u00fcdzipfel, Grenze im S\u00fcden (Bach \u00c4gyptens (Nil)), Grenze Westen, Norden (Damaskus), Osten (Jordan),  S\u00fcden. <strong><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=972\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color:#000080\">.\u2026 vollst\u00e4ndigen Presseartikel lesen bei WordPress<\/span><\/a><\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-wp-strich-rot-620x10.gif\" width=\"620\" height=\"10\"\/><br \/>\n<a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=26\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/grafik-wp-flagge-palaestina-1948-juedische-schild-koenig-david-250x263.jpg\" width=\"250\" height=\"263\" class=\"alignright size-medium\"\/><\/a><strong>Das Pal\u00e4stina M\u00e4rchen oder warum Pal\u00e4stina eigentlich kein Anrecht auf einen eigenen Staat hat!<\/strong> Verwirrt? Von 1920 bis 1948 existierte nach internationalem Recht ein (class \u2018A\u2019 Mandate) Staat Pal\u00e4stina, aber der war wie alle seine Institutionen j\u00fcdisch. Bis in die 60er Jahre, klang der Name \u201cPal\u00e4stina\u201d als etwas J\u00fcdisches in den Ohren der Leute. Die 4000 Jahre alte j\u00fcdische Heimst\u00e4tte oder das \u201cLand Israel\u201d oder das \u201cHeilige Land\u201d waren alle ein und dasselbe. Die Flagge von Pal\u00e4stina war bis vor 1948 blau\/wei\u00df mit dem Davidstern \u201eSchild Davids\u201c, benannt nach dem gr\u00f6\u00dften, israelischen K\u00f6nig David (1050 Jahre vor Jesus Christus \/ Jahr null), ist ein Hexagramm-Symbol mit religi\u00f6ser Bedeutung. Der Davidstern gilt heute vor allem als Symbol des Volkes Israel und des Judentums. Nach einer Legende soll sich dieses Symbol auf einem Schild, der mit der Macht Gottes verbunden gewesen war, befunden haben und einst K\u00f6nig David besch\u00fctzt hat. Es soll ein Doppelschild gewesen sein, deshalb die beiden in sich verwobenen Dreiecke. Ein f\u00fcr Freunde Pal\u00e4stinas nicht politisch korrekter Fragebogen. <strong><a href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=26\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#000080\">&#8230;. vollst\u00e4ndigen Presseartikel lesen bei WordPress<\/font><\/a><\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-wp-strich-rot-620x10.gif\" width=\"620\" height=\"10\" class=\"alignnone size-medium\"\/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-logo-rfd-35x35.jpg\" width=\"35\" height=\"35\" class=\"alignleft\"\/><\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\" title=\"RFD Rettung f\u00fcr Deutschland\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#000080\">RfD Rettung f\u00fcr Deutschland<\/font><\/a><\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\/grafik-wp-buch-titelseite-71x100.jpg\" width=\"71\" height=\"100\" class=\"alignright\"\/><\/a>Mehr von Autor Uwe Melzer lesen Sie im Buch Wirtschaftshandbuch &amp; Ratgeber f\u00fcr den beruflichen Alltag mit dem Titel: <strong><a href=\"https:\/\/www.50-erfolgsgrundlagen.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#000080\">50 biblische Erfolgsgrundlagen im Gesch\u00e4ftsleben.<\/font><\/a><\/strong> Dieses Buch\/eBook ist erschienen im <strong><a href=\"https:\/\/www.epubli.de\/shop\/autor\/Uwe-Melzer\/2518\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#000080\">epubli-Verlag unter Buch-ISBN: 978-3-8442-2969-1 und eBook\/ePUB-ISBN: 978-3-8442-0365-3.<\/font><\/a><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\/Grafik-WP-Ichthys-Logo-Fisch-Glaube.jpg\" width=\"212\" height=\"140\" class=\"alignleft\"\/><\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#f50700\">ICHTHYS-CONSULTING<\/font><br \/>\n<font color=\" #464646\">christliche Unternehmensberatung<\/font><\/a><\/strong><br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:info@ichthys-consulting.de\"><font color=\"#000080\">info@ichthys-consulting.de<\/font><\/a><br \/>\nInternet: <a href=\"https:\/\/www.ichthys-consulting.de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><font color=\"#000080\">www.ichthys-consulting.de<\/font><\/a><br \/>\n<a class=\"twitter-share-button\" href=\"https:\/\/twitter.com\/share\" data-url=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\" data-text=\"#70 #Jahre #Israel Teil 6 - Warum wurde 1948 kein #arabischer #Staat in #Pal\u00e4stina #gegr\u00fcndet:\" data-lang=\"de\">Twittern<\/a><script>!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\";fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,\"script\",\"twitter-wjs\");<\/script> <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?follow_url=https:\/\/www.xing.com\/profile\/Uwe_Melzer2&amp;sc_p=b7910_cb&amp;url=https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\" https:\/\/www.rettung-fuer-deutschland.de\/grafik-xing-button-60x20.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"\/><\/a>  <script src=\"\/\/platform.linkedin.com\/in.js\" type=\"text\/javascript\">lang: de_DE<\/script><script type=\"IN\/Share\" data-url=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\"><\/script><\/p>\n<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/all.js#appId=1353372024723791&amp;xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072\" send=\"true\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\"><\/fb:like><br \/>\n<!-- \/wp:post-content --><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Urknall des Nahostkonflikts ereignete sich vor ziemlich genau 70 Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai. Nachdem David Ben Gurion am Nachmittag des 14. Mai 1948 die Gr\u00fcndung des Staates Israel verk\u00fcndet hatte, \u00fcberfielen Stunden sp\u00e4ter arabische Armeen das gerade gegr\u00fcndete Land: im Norden r\u00fcckten syrische und libanesische Truppen, im Osten jordanische Streitkr\u00e4ften und im S\u00fcden \u00e4gyptische Einheiten vor. Das britische Mandat endete mit Beginn des 15. Mai; es gab es niemanden, der die arabische  Armada aufhalten konnte. W\u00e4re es zu diesem Krieg nicht gekommen, h\u00e4tten diesen Monat auch die Araber in Pal\u00e4stina den 70. Jahrestag ihres Staates feiern k\u00f6nnen. Die Errichtung des arabischen Teilstaats war Bestandteil des Teilungsbeschlusses, den die Vereinten Nationen am 29. November 1947 mit Zweidrittel-Mehrheit gefasst hatten. Warum aber war den Arabern die Zerst\u00f6rung des j\u00fcdischen Teilstaats wichtiger, als der Aufbau eines eigenen? In der hiesigen medialen Aufbereitung der Gr\u00fcndung Israels wird der Krieg der Araber, wenn man ihn denn \u00fcberhaupt erw\u00e4hnt, als etwas behandelt, das eigentlich selbstverst\u00e4ndlich gewesen und von allen Seiten erwartet worden sei. Die historische Analyse zeigt, dass dies keineswegs so war. Zwar lehnten die arabischen F\u00fchrer, zumindest in der \u00d6ffentlichkeit, den Teilungsbeschluss ab. Doch blieb die Frage, ob der UN-Beschluss unter Einsatz regul\u00e4rer Armeen niedergemacht werden sollte, bis zuletzt umstritten. \u2026 vollst\u00e4ndigen Presseartikel lesen bei WordPress: https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/?p=5072<\/p>\n","protected":false},"author":24003,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,45,4,39,17,3,3096,31,18,30,5],"tags":[273,4112,1192,231,4199,1893,1631,3460,153,220,221,262,4198,3707,1841,4197,1256,216,4196,4200],"class_list":["post-5072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-bibel","category-christ","category-evangelium","category-gesellschaft","category-glaube","category-islam","category-israel","category-kirche","category-politik","category-religion","tag-273","tag-4112","tag-agypten","tag-araber","tag-arabische-liga","tag-arabischer","tag-gegrundet","tag-israel","tag-jahre","tag-jerusalem","tag-juden","tag-krieg","tag-mufti","tag-muslimbruderschaft","tag-nahostkonflikt","tag-nahostkrieg","tag-palastina","tag-staat","tag-teil-6","tag-un-beschluss"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/24003"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5072"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ichthys-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}