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UN-Antisemitismus – Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert

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Es gibt ein Land, das ist scheußlicher als alle anderen. Nein, nicht was Sie denken. Syrien, Afghanistan und Nordkorea sind ganz ok. Wenn es nach der UNO geht, ist kein Land der Welt abscheulicher als Israel. (Autor: 16/12/2018 Thomas Eppinger)

21 Resolutionen beschloss die UN-Generalversammlung im Vorjahr gegen Israel, heuer werden es bis Jahresende vermutlich 20 sein. Nur 6 Resolutionen richteten sich jeweils gegen einen anderen Staat. Man muss sich die Dimension vor Augen halten: Die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verurteilten während eines Jahres im Hauptausschuss für besondere politische Fragen und Entkolonialisierung in 27 Beschlüssen jeweils einen Staat. Und bei diesen Verurteilungen »führt« Israel gegen den gesamten Rest der Welt mit 21:6.

Ein Standardwerk

Dieses Verhältnis ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen israelfeindlichen Entwicklung der UNO, die Alex Feuerherdt und Florian Markl in ihrem Buch »Vereinte Nationen gegen Israel« präzise dokumentieren. Trotz des sperrigen Themas ist das Buch keine trockene Abhandlung, sondern liest sich spannend wie ein Kriminalroman. Die Lektüre des mit Anekdoten gespickten Texts ist für informierte Leser und Neueinsteiger in das Thema gleichermaßen kurzweilig.

In den ersten acht Kapiteln schildern die Autoren die Geschichte Israels und sein Verhältnis zur Weltgemeinschaft. Rückwirkend betrachtet, war die historische Teilungsresolution vom 29. November 1947 »gleichermaßen Höhepunkt wie Anfang vom Ende der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinten Nationen und Israel«.

Die letzten ausgewogenen Stellungnahmen der UNO datieren aus der Zeit nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967, als mit der Resolution 242 des Sicherheitsrates die Grundlage für den Friedensprozess unter der Formel »Land für Frieden« gelegt wurde. Von da an schwenkte die UNO auf einen immer israelfeindlicheren Kurs ein. Nicht, weil sich Israel verändert hätte, sondern weil sich die Vereinten Nationen verändert haben. 1947 zählte die UNO 57 Mitglieder. Im Zuge der Entkolonialisierung entstanden 85 neue Staaten, die Zahl der Mitgliedsstaaten wuchs explosionsartig an. Viele der früheren Kolonien entwickelten sich zu autokratischen und diktatorischen Regimen, die mit der Sowjetunion und der arabischen Welt kooperierten. 1975 waren nur mehr rund ein Viertel der UN-Mitglieder freie, demokratische Staaten. In den Gremien der UN hatte sich eine automatische anti-westliche Mehrheit etabliert.

Ab Anfang der 1970er Jahre wurden die Vereinten Nationen zur wichtigsten Bühne für den Kampf vermeintlich progressiver Kräfte »gegen den Westen im Allgemeinen und die USA im Besonderen«. Ihr liebstes Angriffsziel – Israel. Der Einsatz der »Öl-Waffe« nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 stärkte die neue Mehrheitsallianz – nicht nur beim Stimmverhalten in UN-Gremien: Als Israel von seinen Feinden überfallen wurde, kam von den Europäern keinerlei Unterstützung. Im Gegenteil. Amerikanische Transportflugzeuge durften weder in Europa betankt werden noch den europäischen Luftraum überqueren. Großbritannien und Frankreich verhängten ein Waffenembargo. Die Drohung der arabischen Staaten mit einem Öl-Boykott gegen israelfreundliche Länder war ein voller Erfolg.

Bereits in den Jahren zuvor war es palästinensischen Terrorgruppen gelungen, die Ziele der Palästinenser, von denen bis 1967 kaum jemand gesprochen hatte, ins Zentrum des Weltinteresses zu bomben. Der Aufstieg der PLO war kometenhaft. Nur gut zwei Jahre nach dem verheerenden Anschlag palästinensischer Terroristen gegen die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München hielt Arafat seine umjubelte Rede vor der UN-Generalversammlung in New York. Im Zeitgeist veränderte sich die Wahrnehmung des arabisch-israelischen Konflikts. Aus dem israelischen David, der sich gegen Goliath, die im Vergleich riesige arabische Welt, behaupten muss, wurde plötzlich ein militärischer Goliath, eine Besatzungsmacht, die nicht mehr der arabischen Welt gegenüberstand, sondern »den neu ›entdeckten‹ Palästinensern, die jetzt in die Rolle des Davids schlüpften«. Mit Hilfe der UNO wurden die Terroranschläge der PLO zum Befreiungskampf umgedeutet und solchermaßen legitimiert.

Den Tiefpunkt erreichten die Vereinten Nationen, »als die UN-Generalversammlung 1975 von allen nationalen Befreiungsbewegungen der Welt ausschließlich den Zionismus als rassistische Ideologie verurteilte«. Erst nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums konnte diese Resolution 1991 aufgehoben werden. In den 16 Jahren dazwischen »legten die Vereinten Nationen den Grundstein für eine regelrechte anti-israelische Infrastruktur, die u.a. auch im Herzen der Organisation, dem UN-Sekretariat, verankert wurde und seit den späten 1970er Jahren eine nicht enden wollende Masse an israelfeindlicher Propaganda produziert«. Nur ein Beispiel: 62 Mal hat der UN-Menschenrechtsrat von seinem Gründungsjahr 2006 bis 2015 den Staat Israel in Resolutionen verurteilt, 55 Mal alle anderen Länder zusammen. In den Augen dieser Einrichtung begeht Israel mehr Menschenrechtsverletzungen als der gesamte Rest der Welt. Eine groteske Verzerrung der Wirklichkeit.

Prägnant nehmen die Autoren in der Einleitung das Ergebnis ihrer Arbeit vorweg: Die UNO verstößt »in ihrer Behandlung des jüdischen Staates und in der Förderung seiner deklarierten Feinde … gegen die in ihrer Charta festgeschriebenen Grundsätze«, und sie tut dies »mit voller Absicht«. In den abschließenden vier Kapiteln wird anhand von thematischen Schwerpunkten gezeigt, wie sich der anti-israelische Kurs der Vereinten Nationen konkret darstellt.

Man erfährt, wie juristische Mittel als Waffe gegen Israel eingesetzt werden. Lawfare, die Kriegsführung mit allen Mitteln des Rechts, zielt direkt auf das Existenzrecht des jüdischen Staates.

Die UNRWA, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen für die Palästinenser, sorgt dafür, dass sich der Flüchtlingsstatus der Palästinenser über Generationen vererbt. Die Organisation ist eng mit der terroristischen Hamas verflochten und erhebt den Antisemitismus zum Bildungsprogramm.

Und man liest, wie UN-Einrichtungen und NGOs bei der Delegitimierung des jüdischen Staates zusammenarbeiten.

Von der UNESCO über die WHO bis hin zur »Frauenrechtskommission« wird keine Gelegenheit ausgelassen, Israel zu verleumden und zu delegitimieren – mit skurrilen Ergebnissen: im Jahr 2015 hat die 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission genau einen einzigen Staat für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt. Erraten, es war Israel.

Das bittere Fazit der Autoren:

Mit Hilfe der UNO wird der jüdische Staat dämonisiert und delegitimiert, wird seine Selbstverteidigung kriminalisiert und Israel politisch isoliert. An der Doppelstrategie aus Lawfare und Terror sind die Vereinten Nationen entscheidend beteiligt. »Damit haben sie sich inzwischen in das Gegenteil dessen verkehrt, wofür sie einmal angetreten waren. … Und damit ist es, auch wenn es drastisch klingen mag, keineswegs abwegig, die Vereinten Nationen mit all ihren Unter- und Nebenorganisationen als größte antizionistische Organisation der Welt zu bezeichnen.«

282 Seiten, dazu 701 Fußnoten und ein 20-seitiges Literaturverzeichnis. Feuerherdt und Markl ist ein fesselndes, gut lesbares Standardwerk gelungen, das auf jeden Lehrplan gehört. Wer sich für die UNO, »den Nahost-Konflikt« (als ob es nur diesen einen gäbe) oder schlicht und einfach für Politik und Zeitgeschichte interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Verschenken Sie es an Ihre Freunde und verbreiten Sie es unter Ihren Kollegen, tragen Sie es in Schulen und Bildungseinrichtungen. Als Widmung empfiehlt sich ein Beipackzettel: Achtung, dieses Buch kann Ihre Sicht auf die Vereinten Nationen verändern!

Alex Feuerherdt/Florian Markl: „Vereinte Nationen gegen Israel“, Hentrich & Hentrich, Berlin, 2018, ISBN: 978-3-95565-249-4, 24,90 Euro

Alex Feuerherdt ist freier Publizist und veröffentlicht regelmäßig Texte zu den Schwerpunktthemen Israel/Nahost, Antisemitismus und Fußball, u.a. in der Jüdischen Allgemeinen, bei ntv.de, in der Jungle World und in Konkret. Zudem betreibt er den Blog Lizas Welt.

Der Politikwissenschaftler Florian Markl ist wissenschaftlicher Leiter des unabhängigen Nahost-Thinktanks Mena-Watch und war zuvor Archivar und Historiker beim Allgemeinen Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus und Lehrbeauftragter an der Universität Wien.
Quelle: schlaglichter.at 


(Presseartikel über Israel von Autor Uwe Melzer:)
70 Jahre Israel Teil 7Vom britischen „Weißbuch“ zum UN-Teilungsplan und der Staatsgründung Israels
70 Jahre Israel Teil 6Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Palästina gegründet?
70 Jahre Israel Teil 525 Linke und arabische Israel-Mythen entzaubert – von einem linken Araber aus dem Libanon
70 Jahre Israel Teil 4Wie der heutige Staat Israel entstanden ist – Von Pogromen (Judenverfolgungen / gewalttätiger Antisemitismus) bis zur Staatsgründung!
70 Jahre Israel Teil 3Israel existiert zu Recht als Staat und die Juden haben keinen Landraub begangen! Ein Staat Palästina hat nie existiert. Fakten belegen Gerüchte!
70 Jahre Israel Teil 2Volkssport Israelkritik Weltgemeinschaft hat nichts dazu gelernt! Antisemitismus unter neuem Deckmantel!
70 Jahre Israel Teil 1GOTTES Zeichen für die Welt – 70 Jahre feiert der Staat Israel – GOTT existiert und die Bibel ist wahr!
70 Jahre Israel Teil 8 – 9 in Vorbereitung

Jerusalem war und ist historisch, geschichtlich und nach GOTTES WORT in der Bibel schon immer die Hauptstadt von Israel gewesen. US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Entscheidung vom 05.12.2017 recht! Der Islam und der Koran haben keinen legitimen Anspruch auf Jerusalem! Der Präsident Donald Trump handelte am 05.12.2017 geschichtlich und nach GOTTES WORT in der Bibel völlig korrekt und richtig, wenn er Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkennt und die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Die Aufregung der islamischen Länder, insbesondere Präsident Erdogan in der Türkei – Erdogan (05.12.2017) droht offen Israel mit Krieg um Jerusalem: „Wir können die gesamte islamische Welt in Bewegung setzen!“ – beruht auf Lüge und Unwahrheiten, die seit Jahrzehnten über den Status von Jerusalem gestreut werden. Hier die biblischen, geschichtlichen und auch islamischen Tatsachen im Koran: Mohammed war zu Lebzeiten im 6. Jahrhundert nie in Jerusalem oder Israel gewesen. Er war immer mindestens ca. 1000 km entfernt von Jerusalem. Das Wort „Jerusalem“ als Hauptstadt der Juden über Jahrtausende kommt 900-mal in der Bibel vor, aber nicht ein einziges Mal im Koran. Der Islam beansprucht den Tempelberg in Jerusalem in Israel zu Unrecht. …. vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress

RfD Rettung für DeutschlandMehr von Autor Uwe Melzer lesen Sie im Buch Wirtschaftshandbuch & Ratgeber für den beruflichen Alltag mit dem Titel: 50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben. Dieses Buch/eBook ist erschienen im epubli-Verlag unter Buch-ISBN: 978-3-8442-2969-1 und eBook/ePUB-ISBN: 978-3-8442-0365-3.

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Shabbat Shalom – Ein Friedensgruß aus Israel für die gesamte Menschheit und seine Bedeutung!

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Shalom ist nicht nur ein hebräischer Gruss, mit dem sich die Israelis Frieden und Gutes wünschen, sondern bezieht sich auf den Frieden und Bewahrung durch den jüdischen und christlichen GOTT, der Himmel, Erde und den Menschen gemacht hat. Siehe auch: Evolution oder Schöpfung?

Shalom umfasst den göttlichen Frieden von GOTT für die Menschen, den weltlichen Frieden und den inneren Frieden eines Menschen. Shalom umfasst auch den Wunsch: „es möge Dir und Deiner ganzen Familie wohlergehen mit Gesundheit, Wohlstand und ohne Sorgen. Shalom ist in Israel bei den Juden der Gruss am Freitagabend für das Wochenende mit Beginn des Sabbats am Samstag (bei uns ist das der Sonntag). Mehr gute und göttliche Wünsche als mit dem Wort „Shalom“ kann man sonst in keinem einzigen Wort allein ausdrücken. Außerhalb von Israel benötigen wir dazu viele Sätze und lange Gebete. Das Wort „Shalom“, das den Frieden Gottes bezeichnet, heißt so viel wie: Ganzheit, vollständig sein, wiederhergestellt sein, erfüllt sein; Geist, Seele und Leib sind in Einheit und von Gott berührt. Dieser Shalom ist mehr, als wir in unserem Denken und unserem Verstand jemals erfassen können. Es ist „der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt“ (Bibel, NT, Philipper 4,7). Für heute und für alle Leser einfach „SHALOM“

Bibel, AT, 1. Mose 2,1-3:
So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Bibel, AT, 2. Mose, 20,8-11
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

Die Bedeutung von Shalom
Der hebräische Begriff Schalom [שלום] (englische Schreibweise: shalom) bedeutet zunächst Unversehrtheit, Heil; es ist damit nicht nur Befreiung von jedem Unheil und Unglück gemeint, sondern auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit, Frieden und Ruhe.

„Der Friede, der allein versöhnt und stärkt, der uns beruhigt und unser Gesichtsbild aufhellt, uns von Unrast und von der Knechtung durch unbefriedigte Gelüste frei macht, uns das Bewusstsein des Erreichten gibt, das Bewusstsein der Dauer, inmitten unserer eigenen Vergänglichkeit und der aller Äußerlichkeiten.“ (Claude J.G. Montefiore: 1858–1938, jüdischer Gelehrter und Gründer der „World Union for Progressive Judaism“)

Schalom ist bereits im Tanach ein zentrales Wort und ist der gängigste Gruß unter Juden.
Als Tanach bezeichnet das Judentum die Bibeltexte, die als Norm für die eigene Religion gelten. Es wird auch als Verabschiedung gebraucht. Der Name des Königs Salomo geht auf die Urwurzel von Shalom zurück.

Shabbat
Der Sabbat, auch Schabbat oder Schabbes genannt bedeutet‚Ruhetag, Ruhepause, von hebräisch schabat: aufhören, ruhen und ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Seine Einhaltung ist eines der Zehn Gebote in der Bibel. Er beginnt wie alle Tage im jüdischen Kalender gemäß am Abend und dauert von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag. Er trägt schon im Tanach einen eigenen Namen, während die übrigen Wochentage im Hebräischen bis heute mit ihren Ordinalzahlen (mathematische Objekte) benannt werden.

Die traditionelle jüdische Sabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Sabbatsegen (Kiddusch) und einem Festmahl. Der Abend beginnt, wenn man einen grauen Wollfaden nicht mehr von einem blauen unterscheiden kann. Am Samstagmorgen findet in der Synagoge die festliche Thora-Prozession statt, gefolgt von Schriftlesungen und Gebeten. Daheim folgen mittags weitere Schriftlesungen und das Mincha-Gebet, abends beim Schein der Hawdala-Kerze nochmals ein Weinsegen und der gegenseitige Wunsch für eine „Gute Woche“.

Orthodoxe Juden verrichten am Sabbat keine Tätigkeiten, die als Arbeit definiert sind.

Die Tradition des Shabbat bei den Juden in Israel
Am siebten Tag, dem Shabbat, soll die Arbeit ruhen. An diesem Tag erweisen die Juden ihrem Schöpfer die Ehre. Sie verbringen den Shabbat mit Gebeten, Bibelstudien, Erholung und beim gemeinsamen Mahl im Familienkreis. Wie an Festtagen gibt es auch am Shabbat einen zusätzlichen Gottesdienst in der Synagoge, der mit einer Opferhandlung in Verbindung steht, die früher im Tempel ausgeführt wurde.

Im häuslichen Bereich wird am Freitag alles für den Shabbat vorbereitet. Das Haus wird aufgeräumt, so als ob man einen besonderen Besuch erwartet. Die Frauen geben sich viel Mühe mit dem Essen und backen die geflochtenen Weißbrote (die Challah). Der Shabbat beginnt am Freitagabend und geht bis zum Samstagabend, bis die Sterne zu sehen sind. Die Leute in den jüdischen Familien machen sich schick und sitzen friedlich beisammen. Der Tisch ist festlich mit einer weißen Decke und besonders schönem Porzellan gedeckt. Die Mutter zündet die Shabbat-Lichter an, meistens zwei, oft sind es so viele Kerzen wie Familienmitglieder. Sie sagt einen Segensspruch zum Shabbatbeginn. Alle begrüßen sich mit „schabbat schalom“. Auf dem Tisch stehen ein Becher mit Wein, der während der Feier viermal gefüllt wird, und die selbstgebackenen Zopfbrote. Der Vater spricht den Segen (Kiddusch) über den Wein, trinkt einen Schluck und reicht ihn an alle weiter. Der Wein ist ein Symbol der Freude darüber, dass Gott den Shabbat geschenkt hat. Dann segnet der Vater die Brote, zerteilt sie, bestreut sie mit etwas Salz und reicht jedem ein Stück. Dann erst beginnt das eigentliche Abendessen. Am Ende des Mahles wird Gott wieder gedankt.

Am nächsten Morgen ist Gottesdienst in der Synagoge, bei dem der Wochenabschnitt aus der Thora vorgelesen wird. Jeder Jude sollte am Shabbat die Thora studieren und über das Gelesene nachdenken. Außerdem wird gespielt, diskutiert, mit Freunden gefeiert, geruht und spazierengegangen. Aber alles soll in Ruhe gemacht werden. Man soll sich Zeit nehmen für Gott, für seine Mitmenschen und für sich selbst. Deshalb darf am Shabbat nicht gearbeitet werden. Unter Arbeit wird jeder zweckgerichtete, planvolle, produktive „Eingriff“ in die Welt verstanden, ganz gleich ob anstrengend oder nicht. Deshalb werden alle Speisen am Tag zuvor gekocht und warm gehalten.

Am Samstagabend wird der Shabbat mit einem besonderen Segensspruch (Hawdala) verabschiedet. Hawdala heißt Unterscheidung (zwischen dem heiligen Shabbat und dem Unheiligen der Woche). Auf dem Tisch stehen drei Dinge mit symbolischer Bedeutung: ein Becher mit Wein, der so voll eingegossen ist, dass er überfließt. Er soll den überströmenden Segen Gottes für den Shabbat und die kommende Woche deutlich machen, eine Dose mit durchbrochenem Deckel, in der duftende Kräuter sind. Der Duft soll die Menschen erfreuen und sie trösten, weil der Shabbat vorbei ist, und eine besonders geflochtene Kerze. Sie erinnert an den ersten Schöpfungstag – den ersten Tag der Woche – mit dem das Licht begann.

Im Christentum entstand die Feier des Sonntags aus dem jüdischen Sabbat.
Dabei wurde der wöchentliche Ruhetag auf den „ersten Tag der Woche“ gelegt, an dem laut Markus 16,2 die Auferstehung von Jesus Christus geschah. Das aus dem Abendmahl Jesu hervorgegangene Brotbrechen in der Jerusalemer Urgemeinde (Apostelgeschichte 2,42) war an das jüdische Sabbat- und Sedermahl angelehnt. Die Urchristen hielten die Sabbatruhe neben ihrer Sonntagsfeier ein, ebenso viele spätere Judenchristen und manche Heidenchristen (bis etwa zum Jahr 400). Einige christliche Glaubensgemeinschaften halten den Sabbat bis heute. Im Islam lehnt sich das Freitagsgebet an die Sabbatfeier an.

Begriff und Herkunft
Die hebräischen Substantive šabbat und šabbaton werden vom Verb šbt für ‚aufhören‘, ‚nachlassen‘, ‚beenden‘ abgeleitet. In Verbindung mit Objekten nimmt es die Bedeutung ‚(mit etwas) aufhören‘ = ‚(von etwas) ruhen‘ sowie ‚feiern‘ an. Kausativ kann es auch ‚aufhören lassen‘ bedeuten. Das artikellose Nomen šabbat steht ursprünglich für eine festgelegte Ruhezeit. Das Nomen (šabbat) šabbaton bezeichnet immer den mit einem strengen Arbeitsverbot belegten regulären Ruhetag.[

Der Sabbat soll das Erholen von Mensch und Tier ermöglichen und auf eine heilvolle Schöpfungsabsicht Gottes hinweisen.
Das göttliche Gebot eines Wochentages, der Arbeitsruhe und Gottesdienst für alle Mitglieder eines Haushalts gleichermaßen beinhaltet kennzeichnet den Sabbat als jüdische Religion und sollte von Christen in der heutigen Zeit auch so behandelt werden. Das Bild der russischen Bibelillustration von 1696 zeigt GOTT, wie er am Sabbat ruht.

Die erste Schöpfungsgeschichte (Bibel, AT, 1. Mose 1) zielt auf Gottes Ruhe nach seinem Sechstagewerk (Bibel, AT, 2. Mose 2).
„Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte.“

Nach dem 2. Buch Mose, 16,16–30 gab Gott den Israeliten nach ihrem Auszug aus Ägypten während ihrer vierzigjährigen Wüstenwanderung jede Woche sechs Tage lang die wunderbare Nahrung Manna (Himmelsbrot) zur Speise. Diese habe sich nicht aufbewahren lassen, sei aber an jedem sechsten Tag in doppelter und haltbarer Menge, an jedem siebten Tag nicht auffindbar gewesen, so dass an ihm keine Nahrung gesammelt werden konnte und musste. Dieser Tag wird hier erstmals in der Thora (Teil der hebräischen Bibel) „Feiertag, heiliger Sabbat zur Ehre des Herrn (GOTT)“ genannt.

Traditionelle jüdische Auslegung verbindet die Sabbatpraxis der Israeliten mit Gottes Schöpferwillen: Gott habe den Menschen, wegen dem Sündenfall von Adam und Eva, aus dem Paradies vertrieben und ihm auferlegt, seinen Lebensunterhalt mit Mühe und Schweiß zu erarbeiten (Bibel, AT, 1. Mose 3,17). Davon habe er nur die Israeliten in der Wüstenzeit ausgenommen und für sie vierzig Jahre lang wie für Adam und Eva gesorgt, um exemplarisch die ursprüngliche Schöpfungsordnung zu erneuern, bis Israel sein gelobtes Land (Israel) gefunden habe. Unter dieser Prämisse werden auch die folgenden, am Berg Sinai offenbarten Sabbatgebote verstanden:

Der regelmäßige naturunabhängige Sabbat preise Gottes Herrschaft über die Zeit und die Natur. Indem der Israelit mit seiner Ruhe Gottes Ruhe nachahme, erkenne er Gottes Schöpfermacht an und lasse sie über seine Lebenszeit herrschen.

Sabbatgebote
Die Thora enthält verschiedene Gebote zum Sabbat, die eine wahrscheinlich schon bestehende Ruhetagspraxis der Israeliten als Gottes Willen autorisierten. Als älteste Gebotsversionen gelten an einen Siebentages- oder Siebenjahres-Rhythmus gekoppelte soziale Bestimmungen. So sollen hebräische Sklaven jedes siebte Jahr zwischen Freiheit und Verbleib in der bisherigen Sklavenbesitzerfamilie wählen dürfen. Es soll die Ernte in jedem siebten Jahr den Armen und Wildtieren überlassen werden. Der Sabbat soll gehalten werden, „damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Sklavin und der Fremde zur Ruhe kommen“.

Von allen jüdischen Festen und Riten wurde nur der Sabbat in die Zehn Gebote aufgenommen.
(Foto: Papyrus Nash – 2. Jahrhundert vor Christus – 4. Gebot: זכור את יום השבת). Das Gebot GOTT zu „heiligen“, folgt dem Gebot, den Gottesnamen JHWH zu heiligen. Denn der Sabbat gehöre dem Gott Israels und sei sein Gebot. Er selbst habe sich am siebten Schöpfungstag ausgeruht, den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. So wird dieser Tag zum besonderen Bundeszeichen und Bekenntnisakt des erwählten Volkes im Unterschied zu anderen Völkern mit anderen Göttern. Das Arbeitsverbot ist allgemein formuliert, aber im Kontext auf Tätigkeiten zum Nahrungserwerb bezogen. Es ist dem Gebot, an den übrigen sechs Tagen zu arbeiten, vorgeordnet. So erscheint der Ruhetag als Ziel und Grund jeder Arbeitswoche. Er wird allen Mitgliedern eines jüdischen „Hauses“ geboten: Familienangehörigen, Knechten, Mägden, Haustieren und fremden, auf eigenem Grund wohnenden Lohnarbeitern. Das Ruhegebot wird auch mit Israels Erinnerung an die Sklaverei in Ägypten begründet, aus der Gottes mächtige Hand sein Volk herausgeführt hat.

Den Juden wird am Ruhetag ein Gottesdienst auferlegt, gleich wo sie sich aufhalten. Das Halten des Feiertags in Verbindung mit Achtung vor dem damaligen Heiligtum, dem Jerusalemer Tempel, betont im Kontext der Abschlussrede Gottes an Mose auf dem Berg Sinai, die unbedingte Geltung des Sabbatgebots für alle Israeliten:

„Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, daß ich der Herr bin, der euch heiligt.“ Der Shabbat macht den „ewigen Bund“ zwischen Gott und Israel sichtbar und dient somit nicht nur „zur Ehre des Herrn“, sondern auch zur Unterscheidung des erwählten Gottesvolks von anderen Völkern. Jeder Israelit, der den Sabbat nicht einhält gefährdet damit, nach biblischem Verständnis, die Einzigkeit und Bestimmung des Volkes Israel, von der sein Überleben abhängt.


Bibel, AT, Sacharja 2,12:
Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: Wer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an.
Nach der Bibel ist das Volk der Juden, der Staat Israel und insbesondere mit der Hauptstadt Jerusalem, das auserwählte Volk GOTTES.

Gott sagt wer sein Volk der Juden und damit auch den Staat Israel und die Stadt Jerusalem angreift oder in Frage stellt, der vergreift sich am Augapfel Gottes. Alle Völker die in der Vergangenheit (letzten 4.000 Jahren) Israel angegriffen oder besetzt haben, existieren heute nicht mehr. …. vollständigen Presseartikel mit allen entsprechenden Bibelstellen lesen

Quellen: Bibel, Thora, Wikipedia – Autor: Uwe Melzer

Vom MINUS zum PLUS!
Das ist Ihre Chance! Gott sagt, er liebt Sie, er verliert Sie nie aus den Augen. Der Glaube ist da für das Unmögliche! Bibel, Neues Testament, Matthäus 11,5-6 + Lukas 7,22-23: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. Alle die zu Jesus Christus im neuen Testament der Bibel kamen wurden geheilt. Das ist auch heute noch die Botschaft an die Menschheit. Am tiefsten Punkt unserer Not setzt das Evangelium von Jesus Christus an. Jesus sah sein Leben als eine Befreiungsaktion. Er sagte, er sei gekommen, “zu suchen und zu retten, was verloren ist”. Er selbst hat auch gesagt, dass sein Tod kein Unfall war. Er kam, um zu sterben: “Des Menschen Sohn kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben für viele hinzugeben.” https://www.minus-plus.de

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