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Israel: Juden haben das Land zu Recht erworben und von Gott erhalten!

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(Fotos: Bildmontagen aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING christliche Unternehmensberatung / 50 biblische Erfolgsgrundlagen / Buchautor: Uwe Melzer)

Dieses Israel ist mein Land und hier ist der Beweis dazu aus der Bibel

Im Oktober 2026 äußerte der ehemalige Präsident Barack Obama eine beunruhigende Behauptung über die Gründung des modernen Staates Israel im Jahr 1948, indem er andeutete, dass das jüdische Volk Land von denen genommen habe, die vor ihnen dort lebten. (Autorin: Sara Lamm)

„Unbestreitbar ist auch, dass sie den Menschen Land weggenommen haben, und zwar im Übermaß“, erklärte Obama bei einem öffentlichen Auftritt in Nordirland.

Doch was Obama als unbestreitbare historische Tatsache präsentierte, ignoriert einen entscheidenden Teil der jüdischen Geschichte. Lange vor der Gründung des modernen Staates Israel erwarben Juden legal Land in ihrer angestammten Heimat. Und lange vor diesen Käufen bezeugte die Bibel die Verbindung des jüdischen Volkes zum Land, einschließlich konkreter Berichte über offene Landkäufe zu einem vereinbarten Preis. Wenn ein ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten diese Geschichte auf einen pauschalen Vorwurf des Landdiebstahls reduziert, ist das nicht nur irreführend, sondern löscht einen wesentlichen Teil der jüdischen Geschichte aus.

Und das vielleicht Erstaunlichste ist, dass dieser Vorwurf nicht einmal neu ist.

Vor fast zweitausend Jahren befassten sich unsere Weisen mit genau dieser Behauptung. Sie nannten drei Orte im Land Israel, deren Diebstahl die Völker der Welt dem jüdischen Volk niemals zu Recht vorwerfen konnten. Das Besondere an ihrer Lehre ist, dass diese drei Orte heute zu den umstrittensten Stätten in Israel zählen. Um das zu verstehen, müssen wir zu Abraham und einem der sorgfältigsten dokumentierten Immobiliengeschäfte der Bibel zurückkehren.

In Der Bibel, AT, 1. Mose 23 hat Abraham gerade seine Frau Sara verloren. Er wendet sich an Ephron, den Hetiter, um die Höhle Machpela in Hebron als Begräbnisstätte zu erwerben. Ephron bietet ihm zunächst das Land an, doch Abraham besteht darauf, dafür zu bezahlen. Die Tora berichtet von den Verhandlungen, den Zeugen und sogar von der genauen Summe Silber, die den Besitzer wechselte.

וַיִּשְׁמַע אַבְרָהָם אֶל־עֶפְרוֹן וַיִּשְׁקֹל אַבְרָהָם לְעֶפְרֹן אֶת־הַכֶּסֶף אֲשֶׁר דִּבֶּר בְּאָזְנֵי בְנֵי־חֵת אַרְבַּע מֵאוֹת שֶׁקֶל כֶּסֶף עֹבֵר לַסֹּחֵר׃

Avraham akzeptierte Ephrons Bedingungen. Avraham zahlte Ephron den Betrag, den dieser vor den Hethitern genannt hatte – vierhundert Schekalim Silber zum üblichen Händlerkurs.

Es ist bemerkenswert, wie viel Aufmerksamkeit die Bibel diesem Vorgang widmet. Gott hatte Abraham bereits das Land Kanaan verheißen. Wenn jemand hätte beanspruchen können, dass ihm das Land von Gottes Gnaden zustand, dann Abraham. Doch als er ein kleines Stück Land benötigte, um seine Frau zu begraben, nahm er es sich nicht einfach. Er bezahlte den vereinbarten Preis vollständig vor Zeugen.

Und Abraham war nicht der Einzige.

In Bibel, AT, 1. Mose 33 kauft Jakob den Söhnen Hamors für hundert Silberstücke ein Feld in der Nähe von Sichem ab. Dieses Land wird später zur Grabstätte Josefs.

וַיִּקֶן אֶת־חֶלְקַת הַשָּׂדֶה אֲשֶׁר נָטָה־שָׁם אָהֳלוֹ מִיַּד בְּנֵי־חֲמוֹר אֲבִי שְׁכֶם בְּמֵאָה קְשִׂיטָה׃

Das Stück Land, auf dem er sein Zelt aufschlug, kaufte er von den Kindern Hamors, des Vaters von Sichem , für hundert Kesita .

Generationen später, in der Bibel, AT, 2. Buch Samuel 24, besteht König David darauf, Araunas Tenne zu kaufen, anstatt sie als Geschenk anzunehmen. Der Ort wird mit dem späteren Tempel in Jerusalem in Verbindung gebracht.

וַיֹּאמֶר הַמֶּלֶךְ אֶל־אֲרַוְנָה לֹא כִּי־קָנוֹ אֶקְנֶה מֵאוֹתְךָ בִּמְחִיר וְלֹא אַעֲלֶה לַיהֹוָה אֱלֹהַי עֹלוֹת חִנָּם וַיִּקֶן דָּוִד אֶת־הַגֹּרֶן וְאֶת־הַבָּקָר בְּכֶסֶף שְׁקָלִים חֲמִשִּׁים׃

Doch der König antwortete Arauna: „Nein, ich werde sie dir nicht abkaufen. Ich kann dem Ewigen, meinem Gott, keine Brandopfer darbringen, die mich nichts gekostet haben.“ So kaufte David die Tenne und die Ochsen für fünfzig Schekalim Silber.

Drei Käufe. Drei biblische Berichte, die detailliert beschreiben, wie das Land erworben wurde.

In Genesis (Bibel, AT, 1. Mose) Rabbah, einer alten Sammlung rabbinischer Lehren und Interpretationen des Buches Genesis, macht Rabbi Yudan bar Simon eine bemerkenswerte Beobachtung. Er lehrt, dass es drei Orte gibt, an denen die Völker der Welt dem jüdischen Volk nicht zu Recht vorwerfen können, Diebesgut zu besitzen: die Höhle von Machpela, den Standort des Tempels in Jerusalem und Josefs Grabstätte in Sichem.

Ich finde das faszinierend, vor allem wenn wir die geografischen Gegebenheiten berücksichtigen. Hebron. Sichem, in der Nähe des heutigen Nablus. Der Tempelberg von Jerusalem. Dies sind keine obskuren Orte aus der Antike. Es handelt sich um drei der heute umstrittensten Orte im Land Israel.

Die Rabbiner identifizierten diese Orte als Orte, deren Käufe ausdrücklich in der Heiligen Schrift dokumentiert waren, damit niemand behaupten konnte, sie seien gestohlen worden. Doch Jahrhunderte später stehen ebendiese Orte weiterhin im Zentrum von Auseinandersetzungen über jüdische Geschichte, Identität und Zugehörigkeit.

Die jüdische Rückkehr ins Land Israel begann nicht erst 1948, und es handelte sich auch nicht um die Geschichte von Fremden, die ein Land in Besitz nahmen, zu dem sie keine Verbindung hatten. Juden leben seit Jahrtausenden im Land Israel, und Generationen von Juden bewahrten ihre Verbindung zu diesem Land selbst im Exil. Lange bevor Israel die Unabhängigkeit erklärte, erwarben jüdische Einzelpersonen und Organisationen legal Land, oft zu beträchtlichen Kosten.

Dass ein ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten diese Geschichte ignoriert und die Rückkehr der Juden in ihr angestammtes Heimatland als Diebstahl bezeichnet, ist zutiefst beunruhigend. Die Verbindung des jüdischen Volkes zu Israel ist keine politische Erfindung. Sie ist eine historische Realität, die in der Bibel dokumentiert und durch Jahrtausende jüdischen Lebens, Gebets und jüdischer Tradition bewahrt wurde.

Gottes Versprechen an Abraham entband ihn nicht von seiner Pflicht, sich gegenüber anderen Menschen ehrenhaft zu verhalten. Ihm war das Land verheißen worden, dennoch zahlte er Ephron. Er glaubte an Gottes Bund, handelte aber auch offen und gerecht. Abrahams Vertrauen in sein göttliches Erbe ging einher mit seiner Bereitschaft, seine Verpflichtungen gegenüber den Menschen um ihn herum zu erfüllen.

Und vielleicht ist es auch das, was die alte Lehre heute so relevant macht. Die Rabbiner verstanden, dass selbst die sorgfältigste Geschichtsdokumentation zukünftige Generationen nicht unbedingt davon abhalten würde, den Platz des jüdischen Volkes in seinem angestammten Heimatland zu hinterfragen.

Vor fast zweitausend Jahren ahnten die Rabbiner, dass dem jüdischen Volk sogar Diebstahl vorgeworfen werden würde – selbst jener Orte, deren Kauf die Bibel ausdrücklich belegt. Was sie sich wohl nicht hätten vorstellen können, war, dass dieser Vorwurf noch heute von einem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten wiederholt werden würde.

Doch der biblische Bericht bleibt bestehen. Abraham bezahlte für Hebron. Jakob bezahlte für Land in Sichem. David bezahlte für das Gelände, das mit dem Tempel in Verbindung stand. Die Beziehung des jüdischen Volkes zum Land Israel ist keine moderne Erfindung und kann auch nicht durch eine einzige politische Aussage ausgelöscht werden, selbst nicht durch eine solche des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten. (Quelle: The ISRAEL BIBLE)


Wer Krieg gegen Israel führt, egal in welcher Form, führt Krieg gegen GOTT!
Bibel, AT, Sacharja 2,12: Denn so spricht GOTT, der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch (ISRAEL) beraubt haben: „Wer euch (ISRAEL) antastet, der tastet meinen Augapfel an“.

„Ich (GOTT) will segnen, die dich (Israel) segnen, und verfluchen, die dich (Israel) verfluchen; und in dir (Israel) sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (Bibel, AT, 1. Mose 12,3).

Die Grenzen von Israel mit Jerusalem als Hauptstadt und der Status der Juden als Volk aus GOTTES Sicht! Christlich und nach der Bibel und nach Gottes WORT ist nicht Palästina von den Israelis besetzt, sondern die Araber haben israelische Gebiete mit dem West-Jordanland und dem Gazastreifen besetzt, was das Ergebnis von einigen Kriegen seit 1948 ist. In der Bibel, die ca. 6000 Jahre Menschheitsgeschichte umfasst, wurden die Grenzen von Israel durch Gottes Wort in der Bibel eindeutig festgelegt. Diese beinhalten das West-Jordanland und den Gaza-Streifen einschließlich der Golanhöhen und große Teile des Libanons. 4. Mose 34,1-12: Die Grenzen des Landes Kanaan: Und der HERR (GOTT) redete mit Mose und sprach: Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, so soll das Land, das euch als Erbteil zufällt, das Land Kanaan sein nach diesen Grenzen: Es folgt eine exakte Beschreibung mit: Südzipfel, Grenze im Süden (Bach Ägyptens (Nil)), Grenze Westen, Norden (Damaskus), Osten (Jordan),  Süden. … vollständigen Artikel lesen bei WordPress:


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Geschichte & Gleichnis: Das Kreuz ist der ultimative Beweis GOTTES für die maßlose und unbändigen Liebe zu den Menschen!

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(Fotos: Bildmontage aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING christliche Unternehmensberatung & CfaN)

Das Gleichnis, das auf das Kreuz verweist – eine Bibelstudie von CfaN

Die Bibel ist voll von interessanten Geschichten. Heute geht es um die Bedeutung der Geschichte vom „verlorenen Sohn“! Möglicherweise kennst du diese Geschichte schon. Vielleicht hast du sie schon unzählige Male gehört. Solltest du in einer christlichen Familie aufgewachsen sein, kennst du dieses Gleichnis wohlmöglich sogar auswendig. Ich möchte dich dennoch bitten, jetzt weiterzulesen, denn du wirst etwas entdecken, was du vermutlich noch nie gesehen hast.

Das Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ – derselbe, der auf diesem berühmten Gemälde von Rembrandt zu sehen ist – wird von Jesus in der Bibel im Neuen Testament in Lukas 15 erzählt.

Ein Mann hatte zwei Söhne. Eines Tages sagte der Jüngere zu ihm: “Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe ausbezahlt haben!“ Da teilte der Vater sein Vermögen unter ihnen auf. Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Endlich konnte er sein Leben in vollen Zügen genießen. Er leistete sich, was er wollte, bis er schließlich keinen Pfennig mehr besaß.(Bibel, NT, Lukas 15,11-13)

Der jüngere Bruder in dieser Erzählung verhielt sich sehr ungewöhnlich. Was er eigentlich sagte, war: „Vater, ich weiß, du bist noch nicht tot, aber ich möchte nicht länger auf mein Erbteil warten. Ich will es sofort!“ Der Vater hätte auf diese unverschämte Forderung nicht eingehen müssen, aber erstaunlicherweise tat er genau das, was sein Sohn wollte. Er teilte seinen Besitz und zahlte dem jüngeren Sohn den ihm zustehenden Anteil aus. Nur ein paar Tage später nahm der Sohn sein Geld und verließ sein Zuhause. Er ging in ein fernes Land. Die Bibel erzählt uns nicht im Einzelnen, was er dort machte. Wir erfahren nur, dass er alles, was er besaß, durch seinen verschwenderischen Lebensstil vergeudete. Das heißt, dass er leichtsinnig war. Er wollte jetzt Spaß haben – er lebte für den Moment. Was für ein erbärmliches Leben! Es ist egoistisch und verantwortungslos und führt genau dorthin, wo der verlorene Sohn auch endete.

Zu allem Unglück brach in dieser Zeit eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht. In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. Oft quälte ihn der Hunger so, dass er froh gewesen wäre, etwas vom Schweinefutter zu bekommen. Aber selbst davon erhielt er nichts.(Bibel, NT, Lukas 15,14-16)

Hunger ist ein starker Motivator

Dieser junge Mann war nun wirklich am Ende. Er hatte keinen einzigen Cent mehr. Alle Freunde waren weg. Und zu allem Unglück kam nun noch eine Hungersnot über das Land. Diesen Punkt erreicht man, wenn man ein unverantwortliches Leben führt. In Vers 14 heißt es: Es ging ihm sehr schlecht. Sein egoistischer Lebensstil ließ ihn leer und bedürftig zurück. Ohne jeden Cent war er nun hungriger als je zuvor. Hunger kann ein starker Motivator sein. Er musste irgendetwas finden, um satt zu werden. Sein absoluter Tiefpunkt kam, als er den erbärmlichen Job eines Schweinehirten annehmen und mit den Schweinen im Stall leben musste.

Das klingt für uns alle sehr unattraktiv. Doch für einen religiös erzogenen Juden war der Schweinestall das stärkste Symbol für Unreinheit und Dreck. Er befand sich an einem sehr dunklen Ort – physisch, finanziell, beziehungsmäßig und geistlich. Er lebte nicht nur bei den Schweinen, sondern er war sogar bereit, ihr Futter zu essen. Doch selbst damit konnte er seinen Hunger nicht stillen. Nachdem er alles verschleudert hatte, was er besaß, war er nun ganz unten angelangt und hatte immer noch keine Erfüllung gefunden.

Ich habe so viele Leute kennengelernt, die in genau solch einem „Schweinestall“ leben, die sich mit abartigen Dingen vollstopfen, um ein tiefes Verlangen in ihrem Herzen zu stillen. Doch sie bleiben einsam, verzweifelt und unzufrieden. Sie sehnen sich nach etwas, das ihnen bisher niemand geben konnte.

Wie bin ich nur hier gelandet?

Der verlorene Sohn befand sich in einer Abwärtsspirale, aus der es keinen Ausweg zu geben schien – bis er eines Tages aufwachte und dachte: „Was ist passiert? Wie bin ich nur hier gelandet? Gibt es wirklich keinen Ausweg für mich?“ Genau hier, am Tiefpunkt, fangen die meisten Menschen an, nach einem Ausweg zu suchen. Manche nehmen Drogen oder Alkohol, andere beginnen, sich selbst und andere zu hassen. Wieder andere wollen sich das Leben nehmen.

Wie komme ich hier raus?

Was kannst du tun, wenn du dich an diesem dunklen Ort befindest? Die Geschichte vom verlorenen Sohn gibt uns die Antwort:

Da kam er zur Besinnung. Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben? Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater.(Bibel, NT, Lukas 15,17-20a)

Hier steht: „Da kam er zur Besinnung.“ Jeder von uns braucht diesen Moment, wo wir uns nüchtern und bei klarem Verstand fragen: „Moment mal. Was mache ich hier eigentlich? Was ist aus mir geworden? Es muss doch noch mehr geben im Leben!“ Genau das tat der verlorene Sohn. Er beschloss, demütig zu seinem Vater zurückzukehren und ihn um einen Job als Tagelöhner zu bitten.

Der Vater wartet voller Sehnsucht auf ihn

Das ist meine Lieblingsstelle. Als sich der junge Mann nach Hause schleppte, fürchtete er die Begegnung mit seinem Vater. Wie würde er wohl auf seinen rücksichtslosen und unreifen Lebensstil reagieren? Unterdessen saß der Vater vor dem Haus und hielt Ausschau nach seinem Sohn. Jeden Tag saß er dort und hoffte auf seine Rückkehr. Endlich sah er ihn am Horizont auftauchen, und der alte Mann konnte sich nicht zurückhalten. Er sprang auf und rannte ihm entgegen, um ihn willkommen zu heißen.

Der erkannte ihn schon von Weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn (Bibel, NT, Lukas 15,20b).

Genau diese Szene hielt Rembrandt in seinem Gemälde fest. Der Vater beugt sich mit offenen Armen über seinen Sohn, um ihn zu umarmen. Was für ein wunderschönes Bild der Versöhnung, der Annahme und Vergebung, der Gnade und des Erbarmens! Der Vater ist weder wütend noch vorwurfsvoll. Er ist ein guter Vater, voller Mitleid für seine Kinder, die er liebhat.

Alles, was der verlorene Sohn befürchtet hatte, löste sich in Luft auf. Der Vater machte ihm keine Vorwürfe, straft ihn nicht und schickt ihn auch nicht zu den Tagelöhnern. Jeden Tag, den er bei den Schweinen gelebt hatte, hatte der Vater vor dem Haus gesessen und darauf gewartet, dass er endlich heimkäme. Doch das war noch nicht alles. Statt ihn nur zögerlich willkommen zu heißen, umarmte und küsste er ihn und überschüttete ihn mit Geschenken.

Um wen geht es wirklich?

Hier entdeckte ich etwas, was mir zuvor nie aufgefallen war. Normalerweise legen wir das Augenmerk der Geschichte auf den verlorenen Sohn, so wird dieses Gleichnis ja auch genannt. Doch ich glaube nicht, dass es Jesus auf den Sohn ankam, sondern vor allem auf den Vater. Jesus begann die Geschichte (siehe Vers 11) nicht mit: „Es war einmal ein Sohn…“ Stattdessen sagte er: „Es war einmal ein Mann, der hatte zwei Söhne …“ Es geht gar nicht um den Sohn, sondern um den Vater!

Jesus wollte unsere Aufmerksamkeit auf den Vater lenken, der so freigiebig, entschlossen und sogar maßlos seine Liebe und Gnade unverdientermaßen über diesen Sohn ausgoss. Es geht in dieser Geschichte um die „unbändige Liebe des Vaters“.

Eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel ist Römer 8,32: „Gott, der für uns seinen eigenen Sohn geopfert hat, sollte er uns noch etwas vorenthalten?“ Gott hat dir selbstlos, verschwenderisch und freiwillig Sein Bestes gegeben. Das ist unbändige Liebe. Da Er Seinen eigenen Sohn für dich hingab, kannst du ganz sicher sein, dass Er dir all das geben will, was du jemals brauchen wirst.

Das Kreuz ist mehr als ein Symbol

Dieser Bibelvers zeigt, dass das Kreuz der ultimative Beweis der maßlosen, unbändigen Liebe Gottes ist. Am Kreuz hat Jesus alles erduldet, was die Menschheit an Bösem zu bieten hat: Ungerechtigkeit, Hass, Vorurteile, Stolz, Gewalt, Betrug, Mord. Ohne sich zu wehren, nahm Er die Sünden dieser Welt auf sich. Und im Gegenzug gab Er uns das Beste, was Gott zu geben hat: Vergebung, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Treue, Wahrhaftigkeit, Errettung, Liebe. Doch das Kreuz ist mehr als ein Symbol; durch das Kreuz kann Gott Gnade und Gerechtigkeit walten lassen und gleichzeitig absolut gerecht bleiben. Hätte Gott unsere Sünde einfach ignoriert, wäre das ungerecht. Würden wir jedoch das empfangen, was wir verdient haben, würde jeder Mensch verdammt. Stattdessen nahm Jesus unsere Strafe auf sich (Gerechtigkeit) und bietet uns Vergebung und Frieden mit Gott an (Gnade). Reinhard Bonnke schrieb über das Kreuz Jesu:

Das Symbol der Hoffnung

Jesus, der Zimmermann aus Nazareth, zimmerte aus den Balken Seines Kreuzes die Tür zum Leben. Das ist der Kern der Guten Nachricht. Das Kreuz hat die Kraft, uns zu verändern. Das Minus wurde zum Plus. Negativ ist nun positiv! Am Kreuz wurde Dunkelheit zu Licht, Tod zu Leben, Hass zu Liebe, Gefangenschaft wurde zu Freiheit, Furcht zu Glauben, Verzweiflung zu Freude, was zerstört war, wurde wiederhergestellt.

Das Symbol des Triumphes

Jesus lebt! Er ist da, um jeden Fluch aufzuheben und des Teufels böse Werke zu vernichten. Sündern wird vergeben, Kranke werden geheilt, zerbrochene Beziehungen werden wiederhergestellt. Gegenüber der Kraft Jesu am Kreuz sind letztlich alle Kräfte des Bösen machtlos.

Das Symbol der Hilfe

Deshalb ist das Kreuz das Symbol des christlichen Glaubens geworden. Es ist Jesu ureigenstes Markenzeichen. Kein Gründer oder Führer einer anderen Religion könnte es benutzen, denn es steht für etwas, was er selbst nie getan hat. Keiner von ihnen wurde für die Sünden der Welt gekreuzigt. Keiner von ihnen ist von den Toten auferstanden. Keiner kann uns die Hilfe geben, die wir so dringend brauchen.

Jesus erzählte uns kein Gleichnis über irgendeinen jüdischen Jungen. Er erzählte unsere Geschichte. Er lädt uns ein, uns selbst in dieses größte Drama aller Zeiten einzufügen. Wo du dich gerade befinden magst: ob du schon eine Weile in der Fremde bist, deine Seele mit Dingen fütterst, die dich nicht erfüllen können oder in einem „Schweinestall“ lebst oder Heimweh hast. Heute ist dein Tag! Ich bete, dass du gerade jetzt einen Moment der Klarheit erlebst, wie der verlorene Sohn im Schweinestall, und erkennst, dass du so nicht weiterleben musst.

Wo auch immer du gerade bist, wie weit du dich von zu Hause entfernt hast oder wie verloren du dich fühlen magst, du kannst heute nach Hause kommen! Laut der Bibel sind zwei Dinge nötig: Tue Buße und glaube an das Evangelium (Markus 1,15).

Tue Buße

Buße tun bedeutet umzukehren. Der verlorene Sohn musste die Richtung ändern: nicht mehr weg vom Vater, sondern zurück nach Hause. Komm nach Hause!

Glaube

Glauben ist mehr als bloßes Fürwahr-Halten. Die Bibel versteht darunter „volles Vertrauen“. Als der verlorene Sohn nach Hause kam, konnte er seinem Vater nichts mehr bieten – außer sich selbst. Nur so können wir zu Gott kommen. Er nimmt nur diejenigen auf, die erkennen, dass sie Ihm nichts Anderes bringen können. Wer meint, er sei würdig, scheidet aus. Wir können uns unsere Erlösung nicht verdienen, sondern sie nur als ein Geschenk annehmen.

„Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Aber selbst dieser Glaube ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden“(Bibel, NT, Epheser 2,8-9). Quelle: Evangelist Daniel Kolenda (mit dem gesamten CfaN-Team)


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Ostern 2022 – Teil 4 (5): Warum ist die Auferstehung von Jesus Christus für dich wichtig?

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(Fotos: Bildmontage aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING christliche Unternehmensberatung & CfaN)

Bibel, NT, Apostelgeschichte 4,33:

Das Herzstück des Evangeliums, der guten Nachricht, ist, dass Christus von den Toten auferweckt wurde. Er ist tatsächlich auferstanden!

Das bedeutet, der Glaube ist lebendig statt nutzlos; die Predigt ist wirkungsvoll statt unnütz; die Jünger waren verlässlich und gerade keine Betrüger; Rettung ist sicher und keine Wunschvorstellung; und der Tod ist besiegt statt selbst siegreich zu sein.

Weil Christus von den Toten auferstanden ist, sind wir Gläubigen die am meisten gesegneten und glücklichsten Menschen, weil der auferstandene Christus in uns lebt. Und weil Jesus von den Toten auferstanden ist, werden wir es eines Tages auch tun! Welch wunderbare Wahrheit!

Mach dir Folgendes bewusst: Paulus sagte nicht, dass sie einfach nur an die Auferstehung glaubten. Er schrieb, sie seien Zeugen der Auferstehung gewesen.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Gläubigen und einem Zeugen. Ein Zeuge bezeugt, was er gesehen, gehört und persönlich erlebt hat – und genau das unterscheidet das Christentum von jeder anderen Religion und Philosophie. Die Auferstehung ist nicht nur eine historische Tatsache. Sie ist nicht nur ein Zeichen Gottes, das Christus bestätigt. Sie bedeutet, dass Jesus im Hier und Jetzt lebt, und dass du Ihn heute, im Hier und Jetzt kennenlernen kannst. Du musst dich dabei nicht auf die Worte anderer verlassen.

Lebendige Menschen können sich selbst vorstellen. Das ist der letztgültige Beweis für die Auferstehung Jesu Christi: die Realität Seiner Macht und Seiner Gegenwart. Du musst es nicht einfach nur glauben; du kannst es selbst erleben.

Wenn wir dem lebendigen Jesus begegnen, werden wir wie die Jünger. Allen Mächten zum Trotz, die versuchten, sie zum Schweigen zu bringen, verbreiteten sie auch weiterhin die gute Nachricht von der Auferstehung Jesu. Der auferstandene Christus stand im Zentrum des Evangeliums, das die Jünger verkündeten. Keiner änderte seine Geschichte, auch nicht unter Folter. Keiner hörte einfach auf, von der Auferstehung zu sprechen und zog sich zurück. Sie alle gaben ihr Leben und bekannten dabei, dass Jesus von den Toten auferstanden war! (Quelle & Autor: Evangelist Daniel Kolenda, CfaN Christus für alle Nationen)

Ostern 2022 – Teil 1 (5): Ist die Auferstehung von Jesus Christus tatsächlich passiert?
Ostern 2022 – Teil 2 (5): Warum ist die Auferstehung von Jesus Christus wichtig?
Ostern 2022 – Teil 3 (5): Was bedeutet die Auferstehung von Jesus Christus?
Ostern 2022 – Teil 4 (5): Warum ist die Auferstehung von Jesus Christus für dich wichtig?
Ostern 2022 – Teil 5 (5): Unsere Antwort auf die Auferstehung von Jesus Christus!


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Beweis für Adam und Eva gefunden? Und die Bibel hat doch Recht!

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Angeblich haben zwei Wissenschaftler herausgefunden, dass 90 % der heute existierenden Lebewesen auf Vorfahren zurückgehen, die kaumälter als 100.000 Jahre sind. Was ist dran an der Meldung, die auch inchristlichen Medien die Runde machte? Foto: Cranach Digital Archive | publicdomain

Beweis für Adam und Eva gefunden?

Haben zwei Wissenschaftler eine Bestätigung für die Existenz von Adam und Eva gefunden? Eine Meldung über eine Studie der Forscher Mark Stoeckle von der Rockefeller University in New York und David Thaler von der Universität Basel hat in christlichen Medien Spekulationen ausgelöst, hier sei womöglich die Evolutionstheorie widerlegt worden. pro hat den Biologen und gläubigen Christen von der TU München Siegfried Scherer gebeten, Licht ins Dunkel zu bringen.

Im April dieses Jahres erschien eine monumentale wissenschaftliche Studie von Mark Stoeckle und David Thaler (1) über den Vergleich von 100.000 Arten. Die kurzen DNS-Sequenzen, die untersucht wurden, stammen aus dem Erbgut der Mitochondrien, das sind die „Minikraftwerke“ der Zelle, die nur von der Mutter auf die Nachkommen vererbt werden. Wenn man dieses Gen aus verschiedenen Arten vergleicht, kann man z.B. eindeutig zwischen Mensch und Schimpanse, oder auch zwischen der Amsel und der Wanderdrossel (s.u.) unterscheiden. Das war das Hauptziel der Studie.

Die meisten Arten sind nun aber dermaßen verschieden voneinander, dass sie von den Autoren als kompakte Inseln im „Sequenzuniversum“ bezeichnet werden, die durch große Abgründe voneinander getrennt sind. Das war ein sehr überraschendes Ergebnis, welches gegen die Darwinsche gradualistische Evolutionsvorstellung und eher für einen Punktualismus (Evolution in scheinbaren Sprüngen) spricht.

Aus der Ähnlichkeit des untersuchten Gens zwischen den Individuen einer Art kann man abschätzen, wann der letzte gemeinsame weibliche Vorfahr („Urmutter“) aller heutigen Individuen einer Art gelebt haben könnte. Die beiden Autoren der Studie nehmen wie viele Wissenschaftler vor ihnen an, dass die Mitochondrien aller heute lebenden Menschen von einer sehr kleinen Bevölkerungsgruppe abstammen könnten, die möglicherweise vor etwa 100.000 bis 200.000 Jahren gelebt hat. Schon vor 30 Jahren wurde diese Annahme in der wissenschaftlichen Literatur als die „mitochondriale Mutter-Eva-Hypothese“ (2) bezeichnet.

Weltumspannende Katastrophen

Solche kleinen „Gründer-Populationen“ entstehen beispielsweise, wenn die meisten Individuen einer Art durch eine Katastrophe vernichtet wurden. Durch einen besonderen Evolutionsprozess kann es dazu kommen, dass nur die Mitochondrien einer einzigen Frau weitergegeben wurden, auch wenn sich unter den Überlebenden mehrere Frauen befanden.

Das rätselhafteste Ergebnis der neuen Studie war nun, dass die Ähnlichkeit der Individuen von 90 Prozent der untersuchten Arten dafür spricht, dass diese Arten genau wie der Mensch vor einigen 100.000 Jahren kleine Populationen bildeten. Warum das so war, ist unbekannt. Die Autoren spekulieren auf eine weltumspannende Katastrophe, die einen Großteil der Lebewesen ausgelöscht hat. Aus der geologischen Überlieferung weiß man zwar, dass es in der Erdvergangenheit immer wieder solche Katastrophen gegeben hat, doch was vor 100.000 bis 200.000 Jahren geschehen sein könnte, ist bisher unbekannt.

Die Ergebnisse der Studie waren also in verschiedener Hinsicht eine Überraschung für die Evolutionsbiologie und werfen einige spannende Fragen auf.

Wissenschaftliche Argumente gegen Evolution und für die Bibel?

In einigen amerikanischen Medien wurde behauptet, die Ergebnisse von Stoeckle und Thaler seien mit der Evolutionstheorie nicht vereinbar. Hier dürfte es sich um ein Missverständnis handeln. Ich sehe in den Ergebnissen derzeit nichts, was man nicht durch bekannte Mikro-Evolutionsfaktoren erklären könnte, falls es eine Katastrophe gab, welche zur gleichen Zeit die Populationen so vieler Arten derart massiv dezimiert hat.

Einige Christen glauben, Stöckle und Thaler meinen, dass 90 Prozent der Arten vor 100.000 bis 200.000 Jahren entstanden seien. Auch das ist ein Missverständnis. Im Gegenteil geht aus den Analysen der Wissenschaftler hervor, dass die meisten der untersuchten Arten sehr viel älter sein müssen.

Es wurde auch gesagt, dass diese Studie sozusagen ein „Beweis“ für die Existenz von Adam und Eva sei. Auch dies ist ein Missverständnis. Selbst wenn die Mitochondrien aller heute lebenden Menschen von einer Frau abstammen, die vor 100.000 bis 200.000 Jahren lebte, heißt dies weder, dass dies die einzige Frau war, die zu dieser Zeit lebte, noch bedeutet es, dass dies die erste Frau auf der Erde gewesen sein muss. Wenn man allerdings aus Glaubensgründen davon ausgeht, dass alle heute lebenden Menschen von Eva abstammen, dann stehen die wissenschaftlichen Ergebnisse hinsichtlich des Erbgutes von Mitochondrien nicht im Widerspruch zu diesem Glauben.

Einige wenige Christen sind der Überzeugung, dass alle Lebewesen vor 6.000 bis 10.000 Jahren geschaffen wurden, der so genannte „Junge Erde Kreationismus“. Ich kann nicht erkennen, wie die Daten von Stoeckle und Thaler und viele andere naturwissenschaftliche Daten im Rahmen eines solchen Glaubens befriedigend eingeordnet werden könnten. „Junge Erde Kreationisten“ postulieren aufgrund ihres Bibelverständnisses, dass Gott vor sehr kurzer Zeit Vorfahren von Grundtypen (z.B. Vogelfamilien wie die Familie der Drosselvögel) erschuf, aus denen beispielsweise die rund 90 Arten der Drosselgattung Turdus durch Mikroevolution entstanden sind. Die Arten wurden demnach gerade nicht als die Arten erschaffen, die wir heute beobachten.

Was die Evolutionsbiologie bisher nicht erklären kann

Alle Lebewesen zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Erbsubstanz eine atemberaubende Fülle an biologischer Information enthält. Die Komplexität dieser biologischen Information, die Genialität der dadurch codierten molekularen Maschinen und die verblüffenden Konstruktionen der Lebewesen sowie ihre Schönheit übersteigen jedes menschliche Vorstellungsvermögen. Bis heute ist jede Variante der Evolutionsbiologie daran gescheitert, diese fundamentalen Kennzeichen des Lebens durch irgendeinen makroevolutiven, natürlichen Prozess zu erklären (3). Allerdings ist das immer deutlicher offenbar werdende „Nicht-Wissen“ der Evolutionsbiologie kein Beweis für Schöpfung und schon gar kein Beweis für die Richtigkeit der Bibel.

Viele meiner Kollegen haben sich – anders als ich – für eine materialistische Weltanschauung entschieden und glauben deshalb, dass eine materialistische Evolutionsbiologie alle noch offenen Probleme der Evolutionsbiologie in Zukunft lösen wird. Diese Position kann man nicht widerlegen. Ich sehe allerdings keine naturwissenschaftlichen Argumente, die diesen Glauben meiner Kollegen derzeit stützen würden.

Als Wissenschaftler bin ich mit dem atheistischen Philosophen Thomas Nagel (4) der Überzeugung, dass biologische Information sich grundsätzlich nicht auf Materie reduzieren lässt (5) und ihre Entstehung durch materialistisch verstandene Evolutionstheorien deshalb nicht erklärt werden kann. Als Christ glaube ich, dass die Entstehung biologischer Information auf die Schöpfungskraft des Gottes zurückzuführen ist, der sich in der Bibel offenbart hat. Ich sehe keine naturwissenschaftlichen Gründe, die gegen meinen Glauben an die Existenz eines Schöpfers sprechen.

Prof. Dr. Siegfried Scherer ist Ordinarius am Department für Grundlagen der Biowissenschaften der Technischen Universität München und forscht über Ökologie und Evolution von Krankheitserregern (https://micbio.wzw.tum.de/forschung.php). Die TU München unterstützt die in diesem Beitrag wiedergegebene Meinung des Autors nicht. Weitere Informationen unter www.siegfriedscherer.de

(1) Stoeckle MY, Thaler DS, (2018) Why should mitochondria define species? Human Evolution 33,1-30. DOI: 10.14673/HE2018121037

(2) Mitochondrial Eve.  en.wikipedia.org/wiki/Mitochondrial_Eve.  Dies  ist ein informativer, vergleichsweise populär verfasster Text, welcher das Standardmodell der heutigen Evolutionsbiologie darstellt.

(3) Junker R, Scherer S, Hrsg (2013) Evolution – ein kritisches Lehrbuch. Weyel-Verlag.

(4) Nagel T (2016) Geist und Kosmos: Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist. Suhrkamp Taschenbuch.

(5) Scherer S (2017) Denkvoraussetzungen und weltanschauliche Überzeugungen in der Biologie. In: Lüke U, Souvignier G (Hrsg) Wie objektiv ist Wissenschaft? WBG Darmstadt, S. 45-80.

Autor: Siegfried Scherer

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Evolution oder Schöpfung? Es gibt keinen Urknall ohne Energie! Woher kam die Energie für den Urknall? Diese Frage kann ihnen kein Wissenschaftler auf dieser Welt erklären. Genauso wenig werden Sie jemanden finden, der Ihnen beweisen kann, dass es GOTT nicht gibt! Sollte es aber tatsächlich GOTT, Jesus Christus, Himmel und Hölle geben, dann wäre es äußerst fatal, wenn Sie nach dem Tod in der Hölle aufwachen. Ich bin da lieber auf der sicheren Seite. Wenn ich an GOTT als den Schöpfer glaube, dann stamme ich von GOTT ab. Dann bin ich ein göttliches Wesen!!! Wenn ich an die Evolution glaube, dann ist mein Stammvater ein Affe. Dann bin ich ein ………..? Ich persönlich habe mich gegen den Affen entschieden!!! (Autor Uwe Melzer) Die Evolutionstheorie ist eine unbewiesene Hypothese. Trotzdem wird sie in allen Medien als die alleinige Wahrheit verbreitet. Zeichnungen, wie sich der Mensch vom Affen zum heutigen Menschen entwickelt habe, fehlen in keinem Biologiewerk. Diese Zeichnungen entspringen aber der Fantasie von Evolutionisten, denn man fand in den letzten 150 Jahren keine „Übergänge“ vom Affen zum Menschen. Weiterlesen ….. https://ichthys-consulting.de/blog/?p=558

Lesen Sie den weltweit erfolgreichsten Buch Bestseller – Was ist die Bibel? Viele kennen die Bibel nur vom „Hörensagen“ aber nicht deren Inhalt. Selbst viele Christen oder evangelische bzw. katholische Religionsmitglieder haben die Bibel nicht gelesen. Sie kennen nur Teile aus Predigten etc. oder nur Auszüge aus der Bibel. Menschen welche die Bibel nie gelesen haben, sagen oft die Bibel ist ein „Märchenbuch“ oder das kann nicht stimmen und ist unwahr oder erfunden, weil die Bibel von Menschen geschrieben worden ist. Tatsächlich aber ist die Bibel das geschriebene „WORT GOTTES!“ Ja, Menschen haben die Bibel geschrieben, aber der Inhalt stammt komplett direkt von GOTT. Sie glauben das nicht? Nun, die 10 Gebote der Bibel hat GOTT selbst direkt aus dem Himmel auf 2 Steintafeln geschrieben und diese Steintafeln Mose, dem Führer der Juden, auf dem Berg Horeb in Israel übergeben. Alle anderen Texte wurden von Propheten und Aposteln geschrieben, die GOTT mit seinem Heiligen Geist dazu befähigt hat, dass sie genau nur das schreiben, was GOTT und Jesus Christus ihnen direkt in Auftrag gegeben hat. Dazu ein kleines Beispiel: … vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress: https://ichthys-consulting.de/blog/?p=3802

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